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Oregon

Oregon ist ein US-amerikanischer Bundesstaat, dessen Küste von James Cook entdeckt wurde. Die Thematik der Schwarzen Einwohner spielt eine wichtige Rolle.

Oregon im Nordwesten der USA

Oregon ist der 33. Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika. Er wurde 1859 in den Staatenbund aufgenommen und ist der Staat mit der neuntgrößten Fläche. Oregon befindet sich an der US-amerikanischen Nordwestküste. Mit rund 3,8 Millionen Einwohnern gehört er nicht zu den Ländern mit der dichtesten Besiedlung. Die wichtigsten Städte befinden sich im nordwestlichen Teil des Staates. Salem ist die Hauptstadt von Oregon, die bevölkerungsreichste Stadt ist Portland.

Oregons Ursprünge und Entdeckung

In der Anfangszeit lebten in Oregon diverse Indianerstämme wie die Chinook, Klamath und Bannock. Heutzutage wird das Gebiet nur noch von neun Stämmen bewohnt, welche von der Bundesregierung anerkannt wurden. 1778 entdeckte der berühmte englische Seefahrer James Cook die Küste Oregons. Meriweather Lewis und William Clark stellten auf ihrer Expeditionsreise fest, dass Oregon wegen der großen Biber- und Nerzbestände ein lukrativer Standort für den Pelzhandel war. 1811 wurde ein Handelsposten für das Pelzunternehmen Pacific Fur Company errichtet, was jedoch nicht von langer Dauer war. Bereits ein Jahr später verlor es den Stützpunkt an die Briten.

Oregons Aufnahme in den Staatenbund

Die britische Hudson´s Bay Company hatte in den 1820er- und 30er-Jahren das Sagen in der Wirtschaft. In den 40er-Jahren vergrößerte sich die Zahl der Siedler in Oregon. Die Vereinigten Staaten und Großbritannien hatten über einen längeren Zeitraum Grenzstreitigkeiten. Der amerikanische Teil des Staates wurde 1848 zum Oregon-Territorium zusammengefasst. Elf Jahre später erfolgte die Aufnahme in die USA. Das Thema Sklaverei wurde von vielen Seiten kontrovers diskutiert. Letztendlich gab es eine Abstimmung, in der sich die Bevölkerung Oregons klar gegen die Sklaverei in diesem Bundesstaat aussprach. Auf der anderen Seite war es freien Schwarzen jedoch auch nicht gestattet, einen Wohnsitz in Oregon zu haben. 1850 nahm der amerikanische Kongress den Indianern, die westlich der Kaskadenkette lebten, die Landrechte. Daraus resultierten die Rogue-River-Kriege zwischen Indianern und Siedlern. Im späten 19. Jahrhundert sorgten die Eisenbahnlinien für einen industriellen Aufschwung. Die Erweiterung erfolgte während des Zweiten Weltkriegs mit dem Bau des Bonneville-Staudamms.