Tote Frau, volles KontoMann kassiert jahrelang Rente seiner verstorbenen Ehefrau

Jahrelang kassierte ein Mann die Pension seiner verstorbenen Frau. (Symbolbild)
Jahrelang kassierte ein Mann die Pension seiner verstorbenen Frau. (Symbolbild)
© Ralf Kleemann

Dreister Betrug!
Zwanzig Jahre lang blieb ein Tod unbemerkt – zumindest offiziell. Während die Behörden nichts ahnten, floss Monat für Monat weiter Geld auf das Konto einer Toten. Ein Mann in Österreich kassierte munter die Pension seiner verstorbenen Ehefrau.

Mann erschleicht sich 270.000 Euro

In Österreich hat ein Mann über Jahre hinweg die Pension seiner verstorbenen Ehefrau kassiert – insgesamt rund 270.000 Euro. Die Frau war bereits 2006 gestorben, doch die Zahlungen von etwa 1.500 Euro monatlich liefen ungehindert weiter. Der Ehemann nutzte das Geld, um seinen eigenen Lebensunterhalt zu bestreiten – unbemerkt über fast 20 Jahre hinweg.

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Möglich wurde der Betrug, weil der Mann den Tod seiner Frau nie meldete. Stattdessen ließ er sie auf dem Papier weiterleben, reichte gefälschte Lebensnachweise ein und nutzte sogar weiterhin ihre Krankenversicherungskarte.

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Erst als die Pensionsversicherungsanstalt misstrauisch wurde und Anzeige erstattete, begannen Ermittlungen, die den Fall schließlich ins Rollen brachten.

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Großteil des Geldes ist weg

Als die Behörden das Konto der Verstorbenen überprüften, konnten noch rund 57.000 Euro gesichert werden – der Großteil des Geldes bleibt jedoch verschwunden. Konsequenzen für den Täter wird es nicht mehr geben: Der Mann ist inzwischen selbst verstorben.

Verwendete Quelle: 20min.ch