Neue Details nach Schockfund in Österreich Eingemauerte 99-Jährige – strich ihr Sohn weiter die Pension ein?

Ein grausiger Fund, der ein ganzes Land schockiert.
In einem Haus im niederösterreichischen Münchendorf machen Polizisten Ende Mai eine grausige Entdeckung – die mumifizierten sterblichen Überreste einer 99-jährigen Frau, eingemauert im Keller. Unter dringendem Tatverdacht: ihr 57-jähriger Sohn, ein Arzt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen schweren Betrugs und Störung der Totenruhe. Hat er die Leiche versteckt, um die Pension weiter zu kassieren? Eine neue Spur könnte Klarheit bringen.
Verdacht auf Betrug – es geht um rund eine halbe Million Euro
Die makabre Entdeckung kam ans Licht, als die sterblichen Überreste der Frau, die kurz vor ihrem 100. Geburtstag gestanden hätte, hinter einer extra dafür errichteten Betonwand im Kellerbereich des Hauses gefunden wurden. Nach Informationen der österreichischen Kronen Zeitung soll die E-Card – das österreichische Äquivalent zur deutschen Krankenkassenkarte – bei den Ermittlungen nun eine wichtige Rolle spielen. Sie soll zuletzt im Jahr 2015 bei einem Arzt oder einer Apotheke verwendet worden sein.
Die Ermittler sollen angeblich davon ausgehen, dass der Sohn den Tod seiner Mutter jahrelang verheimlichte, um weiterhin ihre stattliche Pension von rund 3500 Euro – ausgezahlt 14 Mal pro Jahr – zu beziehen. Sollte sich der Verdacht bestätigen, dass die Frau tatsächlich seit etwa zehn Jahren tot ist, könnte der Arzt knapp eine halbe Million Euro unrechtmäßig kassiert haben.
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Der verdächtige Sohn, dessen Identität als Arzt bekannt ist, wurde jüngst in Dubai festgenommen, als er versuchte, das Land zu verlassen. Ein internationaler Haftbefehl hatte bereits vorgelegen. Derzeit läuft das Auslieferungsverfahren, um ihn nach Österreich zu überstellen.
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Die Mordgruppe des niederösterreichischen Landeskriminalamts untersucht derzeit im Auftrag der Staatsanwaltschaft Wien, wie lange die Frau tatsächlich schon tot war. Bislang gibt es keine Hinweise auf ein Gewaltverbrechen; Die Staatsanwaltschaft erklärt allerdings, dass weiterhin „in alle Richtungen” ermittelt werde. Die Hauptansätze der Untersuchung konzentrieren sich auf den schweren Betrug und die Störung der Totenruhe.
Die Obduktion der mumifizierten Leiche läuft noch, und die Ergebnisse werden mit Spannung erwartet, um weitere Klarheit über den genauen Todeszeitpunkt und die Umstände zu erhalten.


