Neue Banknoten in der EUDieser berühmte Deutsche könnte bald in Millionen Portemonnaies stecken

Noch sicherer und mit anderen Motiven.
Die Euro-Währungshüter tüfteln seit einiger Zeit an einer neuen Banknotenserie. Die Bürgerinnen und Bürger dürfen bei der Gestaltung ein Wörtchen mitreden.
Abstimmen bis zum 21. September
Wie sollen die Euro-Scheine künftig aussehen? Die Europäische Zentralbank (EZB) präsentiert zehn Entwürfe für die geplante neue Banknotenserie und befragt nun die Bürgerinnen und Bürger. Bis zum 21. September können sich Europäerinnen und Europäer hier an einer Online-Umfrage beteiligen.
Aber schaut Euch die Geldscheine erstmal auf der Seite der Europäischen Zentralbank an. In der Umfrage könnt ihr nicht mehr hin- und zurück-klicken.
Berühmte Persönlichkeiten, Flüsse oder Vögel
In einer Vorauswahl für die Motive der neuen Banknoten hatte die EZB bereits Anfang vergangenen Jahres zwei Themen festgelegt. Für jedes liegen nun jeweils fünf Umsetzungsvorschläge vor:

Europäische Kultur: Auf der Vorderseite der Scheine sind berühmte Europäer wie Ludwig van Beethoven, Marie Curie und Leonardo da Vinci verewigt. Die Rückseiten zeigen etwa Darstellungen von Straßenkünstlern oder einem Sängerfest.
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Flüsse und Vögel: Fokus ist in diesem Fall die Widerstandskraft und Vielfalt der natürlichen Ökosysteme Europas. Unter anderem Eisvogel und Weißstorch kommen zu Ehren. Auf der Rückseite der Scheine werden europäische Institutionen abgebildet, zum Beispiel das Europäische Parlament, die Europäische Kommission und die EZB.
Neue Sicherheitsmerkmale in Arbeit
Die EZB hatte Ende 2021 einen Prozess zur Neugestaltung der Geldscheine angestoßen. Notenbanken entwickeln regelmäßig neue Banknotenserien, um Kriminellen das Handwerk zu erschweren. „Mit verbesserten und innovativen Sicherheitsmerkmalen wollen wir den Fälschern immer einen Schritt voraus sein”, sagt Bundesbank-Präsident Nagel.
Im Video: Hier fällt Geld vom Himmel
Bis die Menschen die neuen Banknoten in Händen halten, wird dann noch einige Zeit vergehen.
Banknoten sind mehr als Geld
Euro-Banknoten seien mehr als ein Zahlungsmittel, sagte EZB-Präsidentin Christine Lagarde bei der Vorstellung der von Grafikdesignern gestalteten Vorschläge. Es sei der Notenbank wichtig, die Stimme des Volkes dazu zu hören: „Die Banknoten gehören Ihnen.” Der Euro ist gemeinsame Währung von rund 358 Millionen Menschen in 21 Ländern der Europäischen Union.
Bundesbank-Präsident Joachim Nagel appelliert: „Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Meinung einzubringen und die Zukunft des Euro mitzugestalten.” Je mehr Menschen abstimmten, „desto besser spiegeln die Euro-Banknoten künftig die Vielfalt und die Werte Europas wider”.
Verwendete Quellen: dpa

































