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EZB

Die Europäische Zentralbank (kurz: EZB) ist eine gemeinsame Währungsbehörde der Europäischen Währungsunion. Ihr Hauptsitz ist in Frankfurt am Main.

EZB picture alliance / dpa

Die 1998 gegründete Europäische Zentralbank, kurz EZB, fungiert als Notenbank für den Euro. Ihre Hauptaufgabe besteht darin, die gemeinsame europäische Währung stabil zu halten und damit die Kaufkraft des Euro zu bewahren. Des Weiteren legt die EZB die Geldpolitik im Euroraum fest und beaufsichtigt die Banken. Außerdem fördert sie das reibungslose Funktionieren der Zahlungssysteme in den Mitgliedsstaaten und genehmigt die Ausgabe von Banknoten im Euroraum. Gemeinsam mit den nationalen Zentralbanken erhebt und veröffentlicht sie statistische Daten.

Der Sitz der Europäischen Zentralbank befindet sich in Frankfurt am Main. Die EZB ist ein Organ der Europäischen Union. Als oberstes Entscheidungsgremium agiert der EZB-Rat, dessen Mitglieder sich meist zweimal pro Monat treffen. Er setzt sich aus sechs Mitgliedern des Direktoriums der Europäischen Zentralbank und den Präsidenten der nationalen Zentralbanken der Mitgliedsstaaten des Euroraums zusammen.

Die Tagesgeschäfte der EZB überwacht das Direktorium. Dieses besteht aus dem Präsidenten, dem Vizepräsidenten und vier weiteren Mitgliedern, die jeweils für eine Amtszeit von acht Jahren ernannt werden. Der erweiterte Rat wiederum berät und koordiniert. Seine Mitglieder sind Präsident und Vizepräsident der EZB sowie die Präsidenten der Landeszentralbanken aller EU-Mitgliedsländer.

Die EZB ist politisch unabhängig, damit sie die Preisstabilität des Euro gewährleisten kann. Das bedeutet auch, dass sie weder von Organen oder Einrichtungen der EU noch von Regierungen der EU-Mitgliedsstaaten beeinflusst werden darf.

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