Er war an Bord eines der Unglücks-ZügeNach Zugkatastrophe in Spanien! Vermisster Hund Boro endlich gefunden

Es ist das Wunder in der Katastrophe!
Am Sonntag (18. Januar) spielt sich in der spanischen Provinz Córdoba das Ungeheuerliche ab: Zwei Hochgeschwindigkeitszüge entgleisen, mindestens 43 Menschen sterben, 73 werden teils schwerst verletzt. An Bord eines der Züge sitzen auch Ana García Aranda, ihre schwangere Schwester, deren Freund und Hund Boro. Sie alle überleben das Unglück, doch Boro verschwindet im Chaos der Tragödie − bis jetzt!
Gesichtet, aber noch nicht Zuhause
Drei Tage, nachdem ein Iryo-Hochgeschwindigkeitszug mutmaßlich mit Tempo 300 entgleist, in das benachbarte Gleis geraten ist und dort einen entgegenkommenden Hochgeschwindigkeitszug aus den Schienen geworfen hat, gibt es für Passagierin Ana García Aranda und ihre Familie endlich einen Moment der Hoffnung: Ihr geliebter Hund Boro wurde am Mittwoch (21. Januar) entdeckt, wie El Pais auf Instagram vermeldet. Wie Quellen der Guardia Civil bestätigen sollen, soll der schon sehr alte und ängstliche Vierbeiner auf einem Grundstück in der Nähe des Unfallorts gesichtet worden sein. Eingefangen werden konnte er jedoch noch nicht.
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Die Suche nach Boro
Auch Boro ist einer der Überlebenden der Zug-Katastrophe. Als Ana und ihre Angehörigen von Helfern aus den Trümmern gezogen werden, ruft die 26-Jährige nach ihrem Hund. Trotz des Chaos hört Boro die Stimme seines Frauchens und kommt zu ihr gelaufen. „Dann rannte er weg, aber ich konnte ihm nicht hinterherlaufen, weil ich meine Schwester nicht allein lassen konnte“, berichtet Ana später. Es beginnen Tage des Bangens! Wo ist Boro hingelaufen?
Mit Plakaten und kleinen Suchtrupps machen sich Angehörige, Freunde und Freiwillige auf die Suche nach dem alten Hund. Sie setzen Drohnen ein, befragen Anwohner − sind fest entschlossen, Ana und ihrer schwangeren, schwer verletzten Schwester Raquel Hoffnung zu schenken.

Einer der mutmaßlichen Gründe für Raquels kritischen Zustand: Sie soll im Moment des Unfalls versucht haben, Boro zu retten. „Ich glaube, meine Schwester schlug mit dem Gesicht auf, als sie versuchte, Boro zu schützen”, berichtet Ana nach dem Unglück.

Zu wissen, dass ihr geliebter Boro nach Tagen der Ungewissheit bald endlich wieder nach Hause zurückkehren könnte, schenkt den Schwestern nun hoffentlich die Kraft, sich von der erlebten Tragödie zu erholen und gesund zu werden. (xas)
Verwendete Quellen: Instagram/el_pais, El Mundo


