Neue Spur nach neun JahrenMord an schwangerer 19-Jähriger aus Köln – wird der Tatverdächtige jetzt doch noch gefasst?

Neun Jahre, nachdem ein Vater seine schwangere Tochter umgebracht haben soll, gibt es neue Hinweise.
Die Ermittler wissen inzwischen, wo sich der tatverdächtige Vater im Irak aufhält. Nun soll der 54-Jährige nach Deutschland ausgeliefert werden.
Vater soll mit Lebenswandel der Tochter nicht einverstanden gewesen sein
Neun Jahre lang suchen die Ermittler nach ihm. Jetzt kennen sie offenbar seinen genauen Aufenthaltsort. Der Vater einer 19-Jährigen, die Anfang 2017 in Köln getötet wurde, hält sich nach Erkenntnissen der Behörden im Irak auf. Gegen den heute 54-Jährigen besteht ein internationaler Haftbefehl.
Wie die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf Staatsanwaltschaft und Polizei berichtet, hatten sich die Ermittler Ende Mai noch einmal mit neuen Fahndungsbildern an die Öffentlichkeit gewandt. Zahlreiche Hinweise gingen daraufhin ein.
Die Ermittler verdächtigen den Mann, seine damals 19 Jahre alte und schwangere Tochter am 4. Januar 2017 ermordet zu haben. Auch zu einem möglichen Motiv haben die Behörden eine Vermutung. Demnach soll der irakische Vater, der jesidischen Glaubens sei, mit der Lebensführung seiner Tochter nicht einverstanden gewesen sei
Kurdische Medien bringen Ermittler auf entscheidende Spur
Die Auswertung dieser Hinweise deutete zunächst darauf hin, dass sich der Beschuldigte im Irak befindet. Berichte kurdischer Medien führten schließlich dazu, dass auch sein genauer Aufenthaltsort bekannt wurde. Die Staatsanwaltschaft Köln hat inzwischen ein Auslieferungsersuchen gestellt. Ob und wann der 54-Jährige tatsächlich nach Deutschland kommt, geht aus der Mitteilung nicht hervor.
Verwendete Quellen: dpa, Polizei Köln


