Brutale Attacke in ParisMann geht mit zwei Messern auf Frauen los – eine war schwanger!

Plötzlich sticht er zu!
Ein Mann greift in Paris drei Frauen mit Messern an und verletzt sie. Die Polizei nimmt den mutmaßlichen Täter fest. Was über den Angriff bisher bekannt ist.
Zwei der Frauen sind in einem gravierenden Zustand
Der Mann hat in der französischen Hauptstadt die drei Frauen im Alter von 19, 24 und 36 Jahren mit einem Messer attackiert und zum Teil schwer verletzt. Eine von ihnen war nach Angaben des Stadtteilbürgermeisters Geoffrey Boulard schwanger. Zwei der drei Frauen seien in einem gravierenden Zustand, schwebten aber nicht in Lebensgefahr, erklärte Innenminister Laurent Nuñez am Montag. Die dritte wurde demnach weniger schwer.
Der Vorfall ereignete sich nach Polizeiangaben am Montag (27. Juli) gegen 11.30 Uhr an der Porte de Clichy im Nordwesten von Paris. Die drei Verletzten seien vor Ort erstversorgt und daraufhin in ein Krankenhaus gebracht worden. Nuñez zufolge sind die Opfer 19, 24 und 36 Jahre alt. Eine Frau habe Verletzungen im Bauchraum erlitten, eine andere im Rückenbereich.
Augenzeugen schildern die Messerattacke von Paris
„Plötzlich haben wir einen Mann mit zwei Messern vorbeilaufen sehen, er hat auf drei Menschen eingestochen”, sagte die Augenzeugin Kheira Dellabed der Nachrichtenagentur AFP vor Ort. Sie arbeitet als Kellnerin in einem Restaurant in der Nähe.
„Dann war da ein junger Mann mit einem kleinen Koffer, er hat ihn mit dem Koffer geschlagen und zu Boden gebracht”, sagte die 54-Jährige weiter. Der Kellner eines anderen Restaurants habe ihn anschließend mit einem Stuhl fixiert.
Angreifer von Paris hatte zwei Küchenmesser dabei
Die Hintergründe des Angriffs im 17. Arrondissement im Nordwesten der Stadt, zu dem es gegen 11.30 Uhr kam, seien noch vollkommen unklar, sagte der Minister. Der Festgenommene habe wirre Angaben gemacht. Seine Identität sei noch unklar, da er keine Papiere bei sich trug. Stattdessen hatte er zwei Küchenmesser dabei.
Der Angreifer konnte demnach von einem Polizisten festgenommen werden, der sich nicht im Dienst befand und zufällig vor Ort war. Bei der Festnahme habe der Angreifer daraufhin „Aussagen ohne Zusammenhang” gemacht, teilte Nuñez weiter mit. Der Innenminister warnte davor, Mutmaßungen über die möglichen Hintergründe der Tat anzustellen. Die französische Anti-Terror-Staatsanwaltschaft teilte AFP mit, sie beobachte den Fall. (nlu)
Verwendete Quellen: DPA, AFP


