Alle Augen sind auf den Bundeskanzler gerichtetMerz vs. Weidel! Showdown im Bundestag bei der Generaldebatte

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Merz machte klar, dass er an seinen geplanten Reformen festhalten will. Im Bundestag wird er heute nach Weidel reden (Archivbild).

Rededuell nach dem AfD-Wahlbeben!
Der Kanzler spricht vom schwersten CDU-Wahlfiasko seit Jahrzehnten. Jetzt trifft er im Bundestag auf die Chefin der Partei, die in Sachsen-Anhalt haushoch gewann. Im Mittelpunkt steht auch die Frage, welche Prioritäten die Bundesregierung mit dem Haushalt 2027 setzt.

Schlagabtausch im Bundestag

Drei Tage nach dem haushohen Sieg der AfD über die regierende CDU in Sachsen-Anhalt treffen die Vorsitzenden der beiden Parteien bei einem Rededuell im Bundestag aufeinander. Die AfD-Partei- und Fraktionsvorsitzende Alice Weidel eröffnet am Mittwoch (9. September) um neun Uhr als Oppositionsführerin die Generaldebatte in der Haushaltswoche, anschließend redet Bundeskanzler und CDU-Chef Friedrich Merz.

Wenige Stunden vorher bekam die AfD Glückwünsche von US-Präsident Donald Trump, der die Partei und ihre Anhänger „im Aufwind” sieht.

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AfD gewann mit fast 44 Prozent die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt

Das Rededuell der beiden Parteichefs im Bundestag dürfte ganz im Zeichen des Triumphs der AfD in Sachsen-Anhalt stehen. Sie konnte ihr Ergebnis von 2021 bei der Wahl am Sonntag mehr als verdoppeln und wurde mit 43,8 Prozent der Stimmen stärkste Partei. Die CDU stürzte dagegen um fast 20 Prozentpunkte ab auf nunmehr 17,2 Prozent. Für das Wahldebakel in Sachsen-Anhalt wird in der CDU der Kanzler mitverantwortlich gemacht. Er räumte am Montag Fehler ein, schloss einen Rückzug aus dem Amt aber aus: „Aufgeben ist für mich keine Option”, sagte er.

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Bei der Generaldebatte geht es um die Regierungspolitik als Ganzes

Für die Generaldebatte im Bundestag sind insgesamt vier Stunden angesetzt. Es geht um die Regierungspolitik als Ganzes. Wirtschaft, Sozialstaat, Migration, innere Sicherheit, Klima, Energie, Außenpolitik: all diese Themen könnten auf den Tisch kommen. Es wird erwartet, dass sich die Vorsitzenden aller Fraktionen zu Wort melden, bevor der Bundestag anschließend über die Etats für Auswärtiges, Verteidigung und Entwicklung debattiert. (anr)

Verwendete Quellen: dpa