RTL-forsa-UmfrageSchlechtester Wert aller Zeiten! Merz, der Minus-Kanzler

Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz sieht während einer Pressekonferenz im Rahmen der deutsch-ukrainischen Regierungskonsultationen in Berlin am 14. April 2026 nicht glücklich aus.
Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz sieht während einer Pressekonferenz im Rahmen der deutsch-ukrainischen Regierungskonsultationen in Berlin am 14. April 2026 nicht glücklich aus.
mm, AP, Ebrahim Noroozi

Merz am Tiefpunkt!
Der Iran‑Krieg, die Wirtschaft und die Spritpreise sind laut der neuesten Forsa-Umfrage für RTL und ntv mit Abstand die wichtigsten Themen für die Menschen in Deutschland. Noch bemerkenswerter ist aber, dass in dieser Krisenzeit der Kanzler und die Regierung immer weiter an Zustimmung verlieren: 80 Prozent sind mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) unzufrieden.

Horror-Zahlen für den Kanzler

Das ist der schlechteste Wert, den forsa für Merz seit seinem Amtsantritt als Bundeskanzler bislang gemessen hat. Erstmals ist auch die Mehrheit der Unions‑Anhänger mit dem Kanzler unzufrieden. Die Haupt‑Kritikpunkte an Merz – auch bei Unions‑Anhängern – sind vollmundige Ankündigungen ohne Folgen (23 %), gebrochene Wahlversprechen (22 %), keine klare Linie, widersprüchliches Agieren (14 %) und mangelnde Führungsstärke (13 %).

Streaming Tipp
RTL Aktuell
Jetzt auf RTL+ streamen

Mit 26 % wäre die AfD klar stärkste Partei, wenn an diesem Sonntag gewählt würde. Die CDU/CSU verliert deutlich und kommt nur noch auf 24 % – das ist der schlechteste Wert seit der Wahl.

Das sind derzeit die wichtigsten Themen für die Befragten

Die wichtigsten Themen für die Befragten sind derzeit:

  • Iran, Krieg im Nahen Osten (55%)

  • Ökonomische Lage allgemein (35%)

  • Benzinpreise (30%)

  • Bundesregierung/Koalition (16%)

  • Krieg in der Ukraine (16%)

  • [...]

  • Gestrandeter Wal in der Ostsee (7%)

Für das Trendbarometer von RTL und ntv hat das Meinungsforschungsinstitut forsa vom 31. März bis 2. April 2026 1.503 Personen befragt. Die statistische Fehlertoleranz beträgt +/- 2,5 Prozentpunkte.

Verwendete Quellen: forsa (hier Infos zu den Standards)