„Überall war Blut”Mädchen (13) im Urlaub von Barrakuda attakiert – dennoch lebt es seinen Traum einfach weiter

Ein Großer Barrakuda
13-Jährige wird in der Karibik von einem Barrakuda angegriffen
picture alliance / imageBROKER / Frank Schneider
von Philipp Petersdorff

Es sollte eine unvergessliche Geburtstagsreise werden.
Stattdessen endet der erste Urlaubstag für Claire Macdonel (13) aus Texas mit einer blutigen Notfallfahrt ins Krankenhaus. Beim Baden im Meer vor den karibischen Turks- und Caicosinseln wird das Mädchen von einem Barrakuda attackiert – mitten im flachen Wasser.

„Es war wie in einem Horrorfilm”

Claire steht nach eigenen Angaben bis etwa zur Brust im Wasser, als sie einen Unterwasser-Handstand macht. Plötzlich spürt sie starken Druck an ihrer Hand. „Es fühlte sich an, als wäre meine Hand im Maul von etwas festgesteckt“, schildert die 13-Jährige People. Als sie den Arm wegzieht, sieht sie nur noch den silbernen Schwanz eines großen Fisches davonschwimmen. Kurz darauf folgt der Schock. „Ich sah überall Blut. Es lief meinen ganzen Arm hinunter. Es war wie in einem Horrorfilm.“

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Mutter befürchtet das Schlimmste

Claires Mutter Jen bringt ihre Tochter sofort an den Strand. Dort eilt zufällig eine Krankenschwester zur Hilfe und bindet den Arm ab, um die Blutung zu stoppen, bis der Rettungswagen eintrifft. „Ich habe noch nie so viel Blut gesehen“, erinnert sich die Mutter. Selbst im Krankenwagen habe die Blutung kaum aufgehört. „Mein zweiter Gedanke war, dass sie ihre Hand verlieren würde.“ Im Krankenhaus versorgen Ärzte die tiefen Bissverletzungen zunächst mit einer lockeren Naht. Zurück in Texas soll Claire anschließend an den verletzten Sehnen operiert werden.

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Der Barrakuda ändert ihren Lebenstraum nicht

Besonders bemerkenswert ist, wie die 13-Jährige mit dem Erlebten umgeht. Claire möchte Meeresbiologin werden – und daran hat der Angriff nichts geändert. „Nur weil einmal etwas passiert ist, heißt das nicht, dass ich Tiere nicht mehr liebe oder sie nicht mehr erforschen möchte“, sagt sie. „Auch wenn etwas Schlimmes passiert, muss man seine Träume weiterverfolgen.“ Sogar den Barrakuda hat sie inzwischen auf humorvolle Weise getauft: „Suzie“. Auf den Ozean sei sie nicht wütend, erklärt ihre Mutter. „Ein bisschen auf Suzie vielleicht – aber darüber kommen wir hinweg.“

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Warnung an andere Badegäste

Die Familie vermutet, dass ein glänzendes Armband den Raubfisch angelockt haben könnte. Deshalb möchten Claire und ihre Mutter andere Urlauber sensibilisieren, vor dem Schwimmen möglichst auf auffälligen Schmuck zu verzichten. Ob das tatsächlich die Ursache war, ist allerdings nicht bestätigt.

Verwendete Quellen: People, Algemeen Dagblad