Brutale Hundeattacke vor GerichtLuna-Ann (4) von Bulldogge ins Gesicht gebissen – doch die Besitzerin kommt mit Mini-Strafe davon

Ein für immer entstelltes Kindergesicht.
Die kleine Luna-Ann Forsyth wird bei Freunden der Familie plötzlich von einem großen Hund angegriffen. Die Bulldogge beißt der Vierjährigen mitten ins Gesicht, sie liegt blutüberströmt am Boden. Der Angriff verändert ihr Leben für immer. Doch das Urteil gegen die Besitzerin sorgt für Entsetzen.
Hund reißt Vierjährige zu Boden – „Ihr Gesicht war voller Blut”
Luna-Ann besucht mit ihrer Mutter Amy Hobson und ihrem kleinen Bruder am 6. August 2023 eine Bekannte im englischen Nuneaton. Der American Bulldog Junior ist eigentlich in einem Zimmer eingesperrt. Doch plötzlich öffnet er die Tür und stürzt sich auf das Kind. Der Hund beißt sich in die Wange der Vierjährigen, reißt sie zu Boden und schleift sie über den Flur.
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Vor Gericht schildert Richter Matthew Walsh den Horror: „Junior startete einen unprovozierten, plötzlichen, furchterregenden und brutalen Angriff auf Luna-Ann. Er hat das Leben eines vierjährigen Mädchens verändert”, sagt er laut Manchester Evening News. Ihre Mutter versucht verzweifelt, den Hund wegzutreten. Als er endlich loslässt, ist die Kleine kaum wiederzuerkennen. „Luna-Anns Gesicht war voller Blut mit einer riesigen Wunde an der Wange. Ihre Mutter sagte, dass sie bis in ihren Mund sehen konnte“, so der Richter weiter.
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Zwei Operationen und noch immer Albträume
Die Vierjährige wird sofort ins Krankenhaus gebracht. Zwei Mal müssen Ärzte ihr Gesicht operieren. Eine weitere OP steht noch bevor. Heute ist Luna-Ann sieben Jahre alt und leidet immer noch unter der Attacke. Ihre Mutter Amy Hobson ließt im Gericht ein herzzerreißendes Statement vor: „Diese brutale Hundeattacke hat meine Tochter traumatisiert. Sie schläft nachts nicht mehr und kämpft mit Alpträumen, in denen sie schreit: ‚Nimm ihn von mir runter!‘“, zitiert sie Manchester Evening News.

Früher sei Luna-Ann ein selbstbewusstes Mädchen gewesen. Heute „ist sie nur noch ein Schatten von dem, was sie einmal war.” Ihre Tochter habe auch Angst vor dem Schulalltag, weil sie fürchte, wegen ihrer Narben gemobbt zu werden.
Keine Haft für die Halterin
Trotz der lebenslangen Folgen für das Mädchen kommt die Hundehalterin Emma Callaghan mit einer milden Strafe davon. Das Gericht verurteilt sie zu einer dreimonatigen Gefängnisstrafe, die für 18 Monate zur Bewährung ausgesetzt wurde. Zusätzlich muss sie 250 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten und an 25 Reha-Tagen teilnehmen.

Ob der Hund eingeschläfert wird und ob die Besitzerin künftig noch Hunde halten darf, entscheidet das Gericht erst nächste Woche. Für Luna-Ann ist der Schaden aber längst Realität. Ihre Mutter sagt: Dinge nahmen eine krankmachende, lebensverändernde Wendung. Das war der Moment, der Lunas Leben für immer verändert hat.” (nha)
Verwendete Quellen: Manchester Evening News, Mirror
































