Alle Infos in unserem Hitze-TickerADAC warnt! Vielerorts gefährliche Hitzeschäden auf Autobahnen 

Wenige Meter vor der Abfahrt Wollin der Autobahn 2 (2) in Richtung Berlin haben sich Teile der Betonfahrbahn gegeneinander geschoben, im Vordergrund liegen aufgebrochene Betonbrocken neben der Fahrspur. Durch den Druck bei den hohen Temperaturen der derzeitigen Hitzewelle zerbrachen die Betonplatten an den Übergängen, Betonteile wurden zum Teil mehrere Meter weit geschleudert; zahlreiche Fahrzeuge, die über die Stelle fuhren, wurden beschädigt. (zu dpa: «Sperrungen auf der A2: Warnung vor langen Wartezeiten») +++ dpa-Bildfunk +++
Der ADAC meldet immer mehr Autobahnstrecken, die von Hitzeschäden betroffen sind. Hier findet ihr eine Übersicht.
picture alliance/dpa / Michael Bahlo
von Johanna Kroke, Thorsten Berger, Camilla Koziol, Fabian Klein, Svenja Hoffmann, Roger Saha und Jana Kerzmann

Die Hitze hat Deutschland fest im Griff!
Alles, was ihr rund um die aktuelle Hitzewelle wissen müsst, lest ihr im Hitze-Ticker auf RTL.de.

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Jana Alina Delayne

ADAC warnt! Vielerorts gefährliche Hitzeschäden auf Autobahnen

Geplatzte Fahrbahndecken, Sperrungen, Tempolimits – Hitzeschäden bremsen auf den Autobahnen in Deutschland teilweise den Verkehr aus. Nach einer Liste des ADAC sind zurzeit mehrere Autobahnen betroffen. In vielen Bundesländern kommt es zu Sperrungen und Geschwindigkeitsbegrenzungen.

Sachsen-Anhalt und Brandenburg
Demnach ist die Autobahn 2 Richtung Hannover, zwischen Burg-Ost und Burg-Zentrum, in Sachsen-Anhalt voraussichtlich noch bis Sonntagnachmittag (28. Juni) wegen Hitzeschäden gesperrt. Das Gleiche gilt für den Abschnitt zwischen Ziesar und Wollin in Fahrtrichtung Potsdam in Brandenburg. Mehrere Medien hatten zuvor über die Liste berichtet. In Höhe von Irxleben in Sachsen-Anhalt kam auf der Fahrbahn Richtung Berlin eine neue Schadenstelle dazu, wie die Autobahnpolizei mitteilte. Auch hier war die Fahrbahn Richtung Berlin voll gesperrt worden.

Bayern
Auf der A93 in Bayern gibt es zwischen Weiden-Süd und Luhe Wildenau in Richtung Regensburg ebenfalls Fahrbahnschäden, weshalb der linke Fahrstreifen voraussichtlich bis kommende Woche gesperrt ist, wie der ADAC mit Verweis auf Informationen der Autobahn GmbH des Bundes berichtet. Reparaturen sind auch auf der A9 bei Ingolstadt in beide Richtungen nötig.

Berlin und Hamburg
Auf der A10 bleibt dem ADAC zufolge zwischen Berlin-Marzahn und Hellersdorf in Richtung Frankfurt (Oder) der linke Fahrstreifen wegen Hitzeschäden gesperrt. Auch auf der A7 im Süden Hamburgs ist ein Fahrstreifen in Richtung Norden über das Wochenende dicht.

Rheinland-Pfalz und Hessen
Mit gedrosselter Geschwindigkeit müssen Autofahrer zudem auf der A48 in Rheinland-Pfalz, Richtung Trier, an der Rheinbrücke bei Bendorf fahren. Lediglich 60 km/h sind nach dem ADAC erlaubt. Auf der A3 bei Wiesbaden in Hessen dürfen Autofahrer immerhin bis zu 80 km/h fahren.

Wie kommt es überhaupt zu Blow-ups?
Blow-ups entstehen laut des ADAC durch Hitze. Anhaltend hohe Temperaturen können dazu führen, dass sich die Fahrbahndecke ausdehnt, aufwölbt oder sogar aufplatzt. Davon sind jedoch vorrangig alte Betonfahrbahnen betroffen. Vor allem an bereits mehrfach reparierten Strecken sowie an Fugen und Nahtstellen besteht ein erhöhtes Risiko.

Wie könnt ihr euch vor Blow-ups schützen?
Blow-ups entstehen nach dem ADAC oft plötzlich. Deshalb gilt: Tempo reduzieren, ausreichend Abstand halten und aufmerksam fahren. Wer eine beschädigte Fahrbahn entdeckt, sollte Polizei oder Autobahnmeisterei informieren.

Wer zahlt bei Schäden?
Schäden am eigenen Auto übernimmt in der Regel die Vollkasko, Glasschäden die Teilkasko. Nur wenn Behörden ihre Pflichten (Kontrolle, Sperre und Co.) nachweislich verletzt haben, kann auch der Staat haften.
Jan Luhrenberg

Drei Rekorde in Folge! Mega-Hitze in der Schweiz

In der Schweiz ist am Samstag den dritten Tag in Folge ein neuer Hitzerekord für den Monat Juni aufgestellt worden. In Basel im Norden des Landes wurden 39 Grad Celsius verzeichnet, wie der Wetterdienst Meteoschweiz im Onlinedienst X erklärte. Dies war zugleich die höchste Temperatur, die an der Station Basel/Binningen seit 1897 gemessen wurde.

Am Freitag hatte Meteoschweiz gemeldet, an der Wetterstation Basel/Binningen sei es „mit 38,8 Grad so heiß wie noch nie seit Messbeginn im Jahr 1897" gewesen. Erst am Donnerstag hatte die Schweiz den bisherigen Juni-Rekord von 36,9 Grad aus dem Jahr 1947 gebrochen.
Jan Luhrenberg

Europäische Länder drosseln AKW-Leistung wegen Hitzewelle

Im Zuge der Rekord-Hitzewelle in Europa hat nun auch Ungarn die Leistung eines Atomkraftwerks gedrosselt. Wegen der hohen Wassertemperatur der Donau sei die Produktion eines der vier Reaktoren im Kraftwerk Paks um 243 Megawatt gesenkt worden, teilte der Betreiber MVM am Samstag mit. Messungen am Morgen hätten ergeben, dass das Kühlwasser flussabwärts 29,7 Grad Celsius erreicht habe und damit den Grenzwert von 29,5 Grad überschreite. Energieminister Istvan Kapitany erklärte, die Haushalte würden von der reduzierten Leistung nichts spüren. Er hatte die Bevölkerung jedoch aufgerufen, den Stromverbrauch in den Abendstunden einzuschränken, um das Netz zu entlasten.

Auch in anderen europäischen Ländern macht die Hitze AKW-Betreibern zu schaffen. In der Schweiz schaltete der Energiekonzern Axpo am Freitag beide Reaktoren des Kernkraftwerks Beznau vorübergehend ab. Die Temperatur des Flusses Aare habe wiederholt die Marke von 25 Grad erreicht, hieß es zur Begründung. In Frankreich, das stark auf Kernenergie setzt, musste der staatliche Betreiber EDF die Stromerzeugung bereits zur Wochenmitte um 4,1 Gigawatt reduzieren. Dies entspricht etwa sieben Prozent der gesamten Stromnachfrage. Mehrere Reaktoren an der Rhône, der Seine und der Garonne wurden gedrosselt oder ganz vom Netz genommen, um die Umweltauflagen zum Schutz der Ökosysteme dieser Flüsse vor zu hohen Kühlwassertemperaturen einzuhalten.
Jan Luhrenberg

Mann ertrinkt in Baggersee in Düsseldorf

Bei einem Badeunfall am Angermunder See in Düsseldorf ist ein 41 Jahre alter Mann ums Leben gekommen. Wie die Feuerwehr mitteilte, hatten Zeugen gemeldet, dass der Mann untergegangen und nicht wieder aufgetaucht sei. Sie hätten daraufhin selbst versucht, ihn zu finden und zu retten, jedoch ohne Erfolg. 

Taucher der Feuerwehr fanden den Mann schließlich unter Wasser und brachten ihn ans Ufer. Auch ein Rettungshubschrauber war im Einsatz. Eine Reanimation noch vor Ort sei erfolglos geblieben. Wie es zu dem Vorfall kam, ist noch unklar, die Polizei ermittelt. 
Jan Luhrenberg

Neuer Hitzerekord! Auch Tschechien ächzt unter der Hitzewelle

In Tschechien ist am Samstag ein neuer Hitzerekord verzeichnet worden. An einer Wetterstation in Doksany nördlich von Prag wurden 40,8 Grad Celsius gemessen, wie der nationale Wetterdienst mitteilte. Die Temperaturen stiegen aber noch weiter an. „Daher ist dies womöglich noch nicht der Endwert“, fügte die Behörde hinzu.

Die bisherige Höchstmarke in Tschechien liegt bei 40,4 Grad Celsius. Der Wert wurde 2012 in Dobrichovice südwestlich der Hauptstadt gemessen. Der am Samstag gemessene Wert von mehr als 40 Grad Celsius ist dem Wetterdienst zufolge für den Monat Juni ein Novum.

Wie weite Teile Europas hat auch die Tschechische Republik seit zwei Wochen mit einer Hitzewelle zu kämpfen. Laut der Wetterbehörde wird der Höhepunkt der Hitzewelle für Sonntag erwartet – die Temperaturen dürften sich demnach der 41-Grad-Marke nähern oder diese sogar überschreiten. 
Jan Luhrenberg

Auch in Dänemark ist der Hitzerekord gebrochen

In Dänemark ist am Samstag mit 37,0 Grad ein neuer Hitzerekord verzeichnet worden. Er sei in Odum nördlich der Stadt Aarhus gemessen worden, teilte das Dänische Meteorologische Institut (DMI) im Onlinedienst X mit. Die bisherige Rekordtemperatur seit Beginn der Wetteraufzeichnungen 1874 war demnach im August 1975 mit 36,4 Grad erreicht worden.

Der neue Rekord könnte schon bald wieder gebrochen werden, warnte das DMI. „Es ist vermutlich nur eine Frage der Zeit, dass wir 40 Grad in Dänemark erreichen“, schrieb der Meteorologe Peter Tanev, der für den Sender TV2 arbeitet. 
Jan Luhrenberg

Wieder wegen der Hitze? Erneut Brand in Munitionsgebiet in Sachsen

Knapp ein Jahr nach dem verheerenden Waldbrand in der Gohrischheide in Sachsen ist dort erneut ein Feuer ausgebrochen. Die betroffene Fläche sei von zunächst drei auf inzwischen 19 Hektar angewachsen, sagte Zeithains Bürgermeister Mirko Pollmer (parteilos). Rund 100 Einsatzkräfte seien derzeit im Einsatz, zudem seien Löschhubschrauber und ein geschütztes Löschfahrzeug angefordert worden.

Die Feuerwehr kann das Feuer wegen der Munitionsbelastung derzeit nicht direkt bekämpfen. „Eine aktive Brandbekämpfung durch unsere Kameraden ist erneut nicht möglich aufgrund der Munitionsbelastung“, sagte Pollmer. Die Einsatzkräfte stünden stattdessen an munitionsfreien Wegen und beobachteten die Ausbreitung des Feuers.

Die Gohrischheide gilt wegen der dort im Boden liegenden Altmunition als besonders schwierig für Löscharbeiten. Im Sommer vergangenen Jahres hatte dort der größte Waldbrand seit Jahrzehnten in Sachsen gewütet. Nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft war das Feuer durch eine hitzebedingte Selbstentzündung von Altmunition ausgelöst worden. Hunderte Einsatzkräfte waren damals tagelang im Einsatz, mehr als drei Viertel des rund 2.000 Hektar großen Naturschutzgebietes wurden von dem Brand erfasst.
Jan Luhrenberg

Kind am Rhein-Herne-Kanal untergegangen – Suche läuft!

In Herne suchen Einsatzkräfte nach einem Kind. Es sei im Herner Meer am Rhein-Herne-Kanal untergegangen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr. Zu den Umständen sei noch nichts bekannt. Polizei und Rettungskräfte seien vor Ort. Wie alt das Kind ist und ob es alleine im Wasser gewesen war, blieb zunächst offen.
Jan Luhrenberg

Junge (7) verbrüht sich durch heißen Gartenschlauch

Ein siebenjähriger Junge hat sich in einer Kleingartenanlage in Neuss mit heißem Wasser aus einem Gartenschlauch Verbrühungen im Gesicht zugezogen. Wie die Polizei mitteilte, spielte das Kind am Freitagnachmittag mit dem Schlauch, der zuvor bei den hohen Temperaturen in der Sonne gelegen hatte. Der Junge wurde zur Behandlung in eine Kinderklinik gebracht. Weitere Verletzte gab es laut Polizeiinformationen nicht.
Jan Luhrenberg

41,5 Grad! Deutscher Hitzerekord erneut gebrochen

Der Hitzerekord in Deutschland ist mit 41,5 Grad erneut gebrochen worden. Das geht aus vorläufigen Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD) hervor, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet. Die Messstation in Drewitz im Jerichower Land in Sachsen-Anhalt habe gegen 16.30 Uhr eine Temperatur von 41,5 Grad verzeichnet, sagte ein DWD-Sprecher der Nachrichtenagentur AFP.

Es ist schon das zweite Mal binnen zwei Tagen, dass der Hitzerekord fällt. Bereits am Freitag (26. Juni) war es in Saarbrücken-Burbach im Saarland 41,3 Grad heiß. Nun misst das Thermometer noch mehr.

Auch die Messstation im Saarbrücker Stadtteil Burbach wies dem Sprecher zufolge am Samstag mit 41,4 Grad erneut einen höheren Wert aus. Zuvor waren zudem im rheinland-pfälzischen Andernach und in Genthin in Sachsen-Anhalt sehr hohe Temperaturen von 41,1 Grad gemessen worden. Nicht ausgeschlossen ist, dass die Temperaturen am Samstag noch weiter steigen. Der Rekord am Freitag war gegen 17.00 Uhr gemessen worden.

Die Daten sind allerdings noch vorläufig. Insbesondere bei möglichen neuen Temperaturrekorden würden die Messstationen stets kontrolliert, sagte der DWD-Sprecher. Die offizielle Bestätigung, ob tatsächlich ein neuer Temperaturrekord vorliegt, dürfte daher erst nach dem Wochenende vorliegen.

Frühere Berechnungsmodelle des DWD hatten bereits für Samstag die Möglichkeit ergeben, dass sogar die 42 Grad geknackt werden könnten. Dasselbe gilt weiterhin auch für den Sonntag, in jedem Fall dürfte es weiterhin sehr heiß bleiben. Der Schwerpunkt der Hitzewelle verschiebt sich aber mehr und mehr nach Osten. 
Jan Luhrenberg

Nächster Hitze-Rekord ist schon in Sicht!

In der aktuellen Hitzewelle steuert Deutschland auf einen weiteren Temperaturekord zu. An zwei Wetterstationen – in Andernach in Rheinland-Pfalz und in Genthin in Sachsen-Anhalt – seien bereits um kurz vor 15.00 Uhr 41,1 Grad gemessen worden, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Samstag der Nachrichtenagentur AFP. Es sei durchaus möglich, dass die Temperaturen im Laufe des Nachmittags weiter steigen.

Mit 41,3 Grad war am Freitag gegen 17.00 Uhr in Saarbrücken eine neue Höchsttemperatur in Deutschland gemessen worden. Berechnungsmodelle des DWD hatten für Samstag dann bereits die Möglichkeit ergeben, dass sogar die 42 Grad geknackt werden könnten.

Auch am Sonntag dürfte es demnach weiterhin sehr heiß bleiben, der Schwerpunkt der Hitzewelle verschiebt sich aber mehr und mehr nach Osten. Nach derzeitigem Stand der Prognosen könnten die höchsten Temperaturen dann in der Lausitz auftreten, wie der DWD-Sprecher sagte. 
Anja Blanuscha

Bahn rät von nicht notwendigen Reisen ab

Die Deutsche Bahn und weitere Eisenbahnunternehmen raten wegen der Hitze am Wochenende von nicht dringend notwendigen Reisen im Fern- und Regionalverkehr ab. Das teilte die Deutsche Bahn online mit. "Die Verkehrsinfrastruktur in Deutschland ist an diesem Wochenende stark von der Rekord-Hitze betroffen. Auch der Schienenverkehr leidet unter den Extrem-Temperaturen", heißt es in der Mitteilung. Darüber hinaus warne der Deutsche Wetterdienst vor Gewittern und Starkregen. Der bundeseigene Konzern erklärte: "Gemeinsam mit anderen Eisenbahnverkehrsunternehmen und Branchenorganisationen wie dem Bundesverband Schienennahverkehr (BSN) rät die Deutsche Bahn: Bitte vermeiden Sie heute und morgen alle nicht dringend notwendigen Reisen im Fern- und Regionalverkehr." 
Ihren Verkehr einstellen will die Deutsche Bahn nach aktuellem Stand nicht. Das Unternehmen National Express kündigt hingegen bereits an, für sechs Stunden den Betrieb seiner Regionalzüge in NRW einzustellen. 
Jana Alina Delayne

Wetter-Experten warnen: Heute wird es noch schlimmer! 

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für den Großteil Deutschlands eine Warnung vor extremer Hitze ausgegeben. „Am heutigen Samstag sind flächendeckend Temperaturen über 36 Grad erwartbar, lediglich an den Küsten ist es etwas weniger heiß”, erklärten die Experten aus Offenbach. „Lokal sind sogar 42 Grad nicht ausgeschlossen.” Damit würde der erst am Freitag erreichte Hitzerekord erneut gebrochen. Örtlich drohen den Angaben nach zudem Gewitter und Unwetter.
Mit 41,3 Grad war die bislang höchste Temperatur in Deutschland überhaupt registriert worden. Der Rekordwert wurde Freitag gegen 17.00 Uhr an einer Wetterstation in Saarbrücken gemessen. „Besonders belastend für die Menschen ist dabei die fehlende nächtliche Abkühlung, da erneut in vielen Landesteilen Tropennächte bevorstehen”, ergänzte der DWD. „Die Hitze setzt sich auch am Sonntag fort und erst am Montag kommt es zu einer Entspannung mit Temperaturen unter 30 Grad.”
„Die zweite Baustelle ist die nun auflebende Gewitter- und Unwettergefahr”, führten die Meteorologen aus. Am Samstag drohen demnach im Westen und Norden vereinzelt Gewitter, die zu „unwetterartigen Entwicklungen” führen könnten. In der Nacht zum Sonntag erhöhe sich die Unwettergefahr dann von Westen kommend deutlich. Es drohe „das volle Programm von heftigem Starkregen, über schwere Sturmböen bis hin zu Hagel”.
Anja Blanuscha

Hitze-Drama in Altenheim: Fünf Senioren kollabieren 

Die extreme Hitze hat in einem Krefelder Altenheim einen Großeinsatz ausgelöst. Im Dachgeschoss des Gebäudes litten mehr als 40 Bewohner unter den hohen Temperaturen. Fünf Senioren kollabierten und mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Knapp 40 weitere Bewohner verlegte die Feuerwehr in kühlere Stockwerke. Einsatzkräfte stellten außerdem Ventilatoren auf, da das Altenheim über keine Klimaanlage verfügt. Der Einsatz von Feuerwehr und Rettungsdienst dauerte rund sechs Stunden. 

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