Tierische Verspätung auf KretaWas zum Geier?! Blinder Passagier blockiert Ryanair-Abflug

Feuerwehr muss den ungewöhnlichen Fluggast einfangen.
Mit diesem Fluggast hat der Pilot garantiert nicht gerechnet. Kurz vor dem Abflug vom Flughafen Heraklion macht es sich ein großer Geier ausgerechnet auf dem Flügel einer Passagiermaschine gemütlich – und denkt gar nicht daran, seinen Logenplatz freiwillig wieder zu räumen.
Geier macht es sich auf dem Flugzeug bequem
Was zum Geier ist denn da los? Während eine Passagiermaschine am Sonntagabend (16. August) am Flughafen Heraklion auf Kreta für ihren Flug bereitsteht, sitzt plötzlich ein ziemlich großer Vogel auf einer der Tragflächen. Und der ungewöhnliche Besucher hat offenbar überhaupt keine Eile. Wie das griechische Nachrichtenportal Patris.gr berichtet, weigert sich der Geier hartnäckig, seinen Platz freiwillig zu verlassen.
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Der Pilot bemerkt den tierischen Störenfried und informiert den Kontrollturm. Als sich der Vogel weiterhin nicht vertreiben lässt, wird schließlich sogar die Flughafenfeuerwehr alarmiert. Die Einsatzkräfte rücken mit einer speziellen Leiter an und versuchen, sich dem Geier vorsichtig zu nähern. Nach Informationen von Patris.gr bewegt der Pilot dafür Teile des Flugzeugs. Mit Handschuhen und einer Jacke gelingt es den Feuerwehrleuten schließlich, den gefiederten Flugverhinderer einzufangen.
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In den Armen des Feuerwehrmanns wird er plötzlich ganz zahm
Damit nimmt der ungewöhnliche Einsatz ein glückliches Ende. Der Geier wird zunächst in die Räume der Flughafenfeuerwehr und anschließend an einen sicheren Ort gebracht, wo er unter der Aufsicht von Fachleuten bleibt.
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Aus dem hartnäckigen Flugzeugbesetzer wird nach seiner Rettung offenbar ein ziemlich friedlicher Zeitgenosse. In eine Jacke eingewickelt habe sich der Vogel in den Armen eines Feuerwehrmanns kaum noch bewegt und sei völlig ruhig gewesen.
Damit können am Ende alle aufatmen. Der Geier ist sicher vom Flügel herunter, für die Passagiere kann es weitergehen – und die Feuerwehr von Heraklion dürfte einen Einsatz erlebt haben, der selbst auf einem internationalen Flughafen nicht gerade zum täglichen Geschäft gehört.
Verwendete Quellen: Patris


