Kurioser Berg-Einsatz in Japan„Zu müde, um sich zu bewegen” - Wanderer (54) muss zweimal am Mount Fuji gerettet werden

Nur Stunden nach dem ersten Einsatz braucht er wieder Hilfe.
Ein 54-jähriger Wanderer hat am Mount Fuji gleich zwei Rettungsaktionen ausgelöst. Nachdem er wegen Erschöpfung in Sicherheit gebracht worden war, musste die Polizei nur wenige Stunden später erneut ausrücken.
Nach der ersten Rettung war der Einsatz noch nicht vorbei
Ein 54 Jahre alter Wanderer hat am höchsten Berg Japans innerhalb weniger Stunden gleich zweimal Hilfe benötigt. Wie der Focus berichtet, geriet der Mann zunächst auf dem Mount Fuji in Schwierigkeiten. Er klagte am Samstag (11. Juli) gegen 14 Uhr in der Nähe der achten Station des Fujinomiya-Wanderwegs über Erschöpfung. Einsatzkräfte brachten ihn daraufhin zu einer Berghütte an der ursprünglichen siebten Station, wo er sich ausruhen konnte.
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Doch damit war der Einsatz noch nicht beendet. Nach rund elf Stunden Pause machte sich der Mann am nächsten Morgen gegen 6.45 Uhr allein wieder auf den Weg ins Tal. Er schaffte laut FNN in knapp zwei Stunden nur rund 400 Höhenmeter, bevor ihm erneut die Kräfte ausgingen. Schließlich rief er selbst die Polizei und erklärte, er sei „zu müde, um sich weiterzubewegen“. Erneut mussten Bergretter ausrücken und ihn zur fünften Station des Mount Fuji bringen.
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Polizei richtet klaren Appell an Bergsteiger
Der Fall sorgt in Japan für großes Aufsehen. Auch wenn der Mount Fuji jedes Jahr Tausende Wanderer anzieht, werden Höhe, Wetter und körperliche Belastung häufig unterschätzt.
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Nach dem ungewöhnlichen Doppel-Einsatz appelliert die Polizei der Präfektur Shizuoka an alle Bergsteiger, Touren nur mit vollständiger Ausrüstung und in guter körperlicher Verfassung anzutreten. Wer sich schon vor dem Aufstieg unsicher fühle oder Zweifel wegen des Wetters habe, solle die Wanderung lieber verschieben oder rechtzeitig abbrechen. So lasse sich im besten Fall verhindern, dass aus einer Bergtour ein Notfall wird.


