Vorsicht vor diesem Online-Trend!Grusel-Katze verbreitet Angst – Polizei warnt vor Internettrend

In sozialen Netzwerken verbreitet sich eine düstere Variante der Kinderbuchfigur „Cat in the Hat“. Zum Teil enthalten die Posts Drohungen und Namen von echten Personen und Schulen. In Hessen schaltet sich nun die Polizei ein.
Ein Internettrend mit einer gruseligen Horror-Katze beschäftigt auch die Polizei in Hessen. „In den vergangenen Tagen wurde der Trend online an zahlreichen Schulen verbreitet“, teilte die Polizei mit. Auch in Hessen sei es vereinzelt zu entsprechenden Vorkommnissen gekommen.
In den sozialen Medien kursieren Fotos und Videos einer Gestalt mit Hut und Gruselkostüm, angelehnt an die eigentlich harmlose Figur „Cat in the Hat“ aus einem Kinderbuch. In den Beiträgen steht etwa der Satz „Schlaft heute mit einem offenen Auge“. Teils werden konkrete Orte oder Menschen genannt, die sich in Acht nehmen sollen. „Inzwischen werden im Zusammenhang mit dem auftretenden Phänomen teilweise konkrete Orte, Schulen oder auch Namen von Kindern und Jugendlichen genannt“, teilte die Polizei mit. Demnach ist „ein erheblicher Teil der Inhalte“ manipuliert oder KI-generiert.
Fälle werden strafrechtlich geprüft
Bisher handelt es sich um ein Online-Phänomen. Die bekannt gewordenen Fälle würden strafrechtlich geprüft. Strafbar sei es besonders dann, „wenn aus dem vermeintlichen ‚Scherz‘ konkrete Bedrohungen, Beleidigungen, Nachstellungen, versuchte Körperverletzungen oder andere strafrechtlich relevante Handlungen werden“, sagte ein Sprecher.

Neu sind solche Internettrends nicht: Vor genau zehn Jahren erschreckten Horror-Clowns die Menschen. „Was online als Unterhaltung oder ‚Prank‘ beginnt, kann schnell reale Angst auslösen und - je nach Ausgestaltung - auch strafrechtliche Folgen haben“, teilte die hessische Polizei mit.
Verwendete Quellen: hny/dpa


