Mysteriöser Einsatz in OstfrieslandPolizei findet vergrabene Leiche von vermisstem Betreuer (59) – Familie unter Verdacht!

Grausiger Fund!
Nach einer tagelangen Suche entdecken Ermittler Leichenteile auf einem privaten Grundstück in der Gemeinde Holtgast in Ostfriesland. Wie jetzt bekannt wird, soll es sich dabei um einen Mann (59) handeln, der bereits seit zwei Jahren vermisst wird. Die Polizei stuft den Fall als Verbrechen ein – und ermittelt gegen einen Mann (30), seine Mutter (60) und den älteren Bruder (34)!

„Massive Gewalteinwirkung“ – Polizei ermittelt wegen Mordes

Zwei Jahre nach seinem Verschwinden haben Ermittler in Niedersachsen jetzt die Leiche des 59-Jährigen entdeckt. Der Mann soll durch „massive Gewalteinwirkung“ zu Tode gekommen sein, heißt es.

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Wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Dienstag in Aurich mitteilten, wurde jetzt ein Mann (30) wegen Mordes festgenommen. Er sitzt in Untersuchungshaft. Auch gegen die Mutter (60) und den 34-jährigen Bruder des Verdächtigen werde ermittelt. Diese wurden ebenfalls festgenommen, kamen später allerdings wieder auf freien Fuß. Bei dem 34-Jährigen handelt es sich um einen früheren Polizisten, wie die Staatsanwaltschaft im Gespräch mit RTL bestätigt.

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Mordkommission ermittelt schon seit Monaten

Nach Angaben der Ermittler ist in dem Fall bereits seit September des vergangenen Jahres eine Mordkommission im Einsatz. Deren intensive Ermittlungen seien dann in der vergangenen Woche in einer umfangreichen Suchaktion auf vier Grundstücken in der ostfriesischen Gemeinde gemündet. Eine auf Bodenuntersuchungen spezialisierte Einheit der niederländischen Polizei sei dann auf die Leiche gestoßen. Rechtsmedizinische Untersuchungen bestätigten später, dass es sich um den vermissten 59-Jährigen handelt.

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Opfer wurde monatelang vermisst

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft hatten Angehörige den 59-Jährigen aus dem Sauerland bereits Anfang Februar 2024 als vermisst gemeldet. Demnach gingen Vermisstenanzeigen der Tochter und der Ehefrau des Mannes nahezu zeitgleich in Lüdenscheid, Chemnitz und Minsk in Belarus ein. Zunächst ermittelte die Polizei in Lüdenscheid in Nordrhein-Westfalen, wo der Mann wohnte. Da sein letzter bekannter Aufenthaltsort im Landkreis Wittmund war, wurde dann die Polizei in Ostfriesland eingeschaltet.

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Ermittlungen ergaben nach Angaben der Staatsanwaltschaft, dass der Mann kurz vor seinem Verschwinden Ende Januar 2024 von Minsk über Vilnius in Litauen, Warschau in Polen, Hamburg und Ostfriesland zu der Familie in Holtgast gereist war. Über diese Reiseroute habe er auch zu seiner Familie nach Belarus zurückreisen wollen – dort kam er aber nicht an.

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Tatmotiv Habgier?

Die Polizei ermittelte: Wo war der 59-Jährige abgeblieben? Die Ermittlungen führten dann zu der Familie in Holtgast. Das Opfer und die nun unter Verdacht stehenden Familienmitglieder sollen sich aus einer gemeinsamen früheren Zeit aus dem Sauerland kennen. „Der Vermisste hatte die Familie aus Holtgast in familiären Angelegenheiten unterstützt; er war der Betreuer des 34-jährigen Sohnes der Familie”, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Warum der Sohn betreut wurde, dazu machten die Ermittler auf Anfrage keine weiteren Angaben.

Die weiteren Ermittlungen ergaben dann laut der Staatsanwaltschaft, dass der 59-Jährige während der Betreuung des Sohnes Geld gegenüber der öffentlichen Hand veruntreut haben soll. Wegen der Untreue wurde gegen den Vermissten auch ermittelt. Er war zur Festnahme ausgeschrieben worden.

Zweifel an Aussagen der Familie

Möglicherweise stehe die Tötung im Zusammenhang mit diesem veruntreuten Geld, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft zu einem möglichen Motiv. Es stehe das Mordmerkmal der Habgier im Raum. Ob sich der Beschuldigte bislang zu dem Tatvorwurf geäußert hat, ließ der Sprecher offen.

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Bei der Suche nach dem Vermissten weckten die Schilderungen der Familie Zweifel bei den Ermittlern. Die Familienmitglieder hätten angegeben, dass sie den 59-Jährigen nach Hamburg zum Flughafen gebracht hätten, wie der Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte. Ermittlungen der Bundespolizei und belarussischer Behörden ergaben jedoch, dass der Mann seine Rückreise nicht angetreten hatte.

„Stumpfe Gewalt gegen den Kopf”

Bei weiteren Durchsuchungen wurden den Ermittlern zufolge in Holtgast ferner „diverse Spurenträger und Gegenstände“” beschlagnahmt, die weiter ausgewertet werden. Rechtsmediziner in Oldenburg untersuchten den Leichnam über die Ostertage: Der Mann soll erschlagen worden sein – durch „stumpfe Gewalt gegen den Kopf”, wie der Sprecher der Staatsanwaltschaft sagte. Bislang habe keine Tatwaffe der Tat zugeordnet werden können.

Die Angehörigen des Getöteten seien über die Ostertage über die „traurige Gewissheit” informiert worden.

Verwendete Quellen: dpa, Polizei Aurich