Unter den Trümmern?Nach Hauseinsturz in Görlitz – drei Menschen weiter vermisst
Rettungskräfte kämpfen um jede Minute!
Die Einsatzkräfte bangen weiter um drei vermisste Menschen. Nach dem Einsturz eines Gründerzeithauses in Görlitz suchen Rettungsteams seit Stunden mit Hunden und schwerem Gerät nach möglichen Verschütteten. Im Video seht ihr die umfangreiche Suche und das Ausmaß des Unglücks.
Gasexplosion als mögliche Ursache
Nach dem Einsturz eines Gründerzeithauses im sächsischen Görlitz werden weiter drei Menschen vermisst. Zwei der ursprünglich fünf Vermissten seien kurz nach Mitternacht aufgetaucht, ihnen gehe es gut, teilte eine Sprecherin der Polizei mit. In der Nacht suchten Einsatzkräfte weiter auf Hochtouren nach verschütteten Menschen.

Die Polizei schrieb auf der Plattform X, möglicherweise habe es in dem Mehrfamilienhaus eine Gasexplosion gegeben. Aus diesem Grund müssten die Einsatzkräfte am Unfallort sehr vorsichtig vorgehen, berichtete eine Sprecherin der Polizei. Nachdem am Abend versucht worden sei, Verschüttete mit Hilfe von Spürhunden zu finden, sei gegen 02.00 nachts begonnen worden, den Schutt vorsichtig abzutragen - sowohl mit einem Bagger als auch händisch, wie die Sprecherin in den frühen Morgenstunden berichtete. Die Helfer geben alles, sagte sie.
Tourist bangt um das Leben seiner Frau und Cousine

Ein Mann, der befürchtete, seine Frau und seine Cousine könnten unter den Trümmern liegen, sagte der Deutschen Presse-Agentur, er habe beim Einkauf in einem nahen Supermarkt eine Explosion gehört. Erst am Nachmittag sei er gemeinsam mit den beiden Frauen angekommen, um in dem Haus in einer Ferienwohnung Urlaub zu machen. Als er vom Supermarkt zurückgekommen sei, habe er nur noch einen großen Haufen Schutt an der Stelle des Hauses vorgefunden.
Unfallstelle weiträumig evakuiert
Nach dem Zusammensturz des Gebäudes in der James-von-Moltke-Straße unweit des Görlitzer Bahnhofs war die Unfallstelle zunächst weiträumig evakuiert und abgesperrt worden. Dann begann die Suche nach Toten oder Verletzten. Polizei, Feuerwehr und Katastrophenschutz waren am Unglücksort.
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In dem eingestürzten Haus befanden sich nach Angaben der Polizei Miet- und Ferienwohnungen. Nach Angaben des Ordnungsamtes handelt es sich bei dem Haus um ein Haus der Wohnungsbaugesellschaft KommWohnen, die ein Tochterunternehmen der Stadt Görlitz ist. (lmi/dpa)
Verwendete Quelle: dpa































