„Würde mir erneuten Wolfsangriff nicht verzeihen”Wie weiter mit dem Hamburger Problem-Wolf? Diese Optionen liegen auf dem Tisch

„Er hat das einmal getan, tut er das wieder?”
Diese Frage, was jetzt mit dem Hamburger Wolf passieren soll, treibt nicht nur die Umweltsenatorin Katharina Fegebank um. Was wäre, wenn der Hamburger Problemwolf auf einen Schulwolf oder in eine Kita hinein laufe?
Auch Auswildern ist eine Option
Es ist der erste Wolfsangriff auf einen Menschen in Deutschland seit mindestens einhundert Jahren. Nach der Attacke am Montagabend kann die Polizei das Tier einfangen. Aber was passiert jetzt mit ihm? Am Dienstag informiert die Hamburger Umweltsenatorin Katharina Fegebank über das Vorgehen. Konkret gebe es drei Möglichkeiten: Das Einschläfern des Tieres, die Unterbringung in einem Wildpark oder auch die Auswilderung. „Alle drei Optionen liegen auf dem Tisch”, so die Grünen-Politikerin. Aber bei einer Auswilderung sei nicht ausgeschlossen, dass er wieder in eine kleine Stadt, ein Dorf oder eine Großstadt laufe und noch einmal zubeißt.
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Warum hat die Stadt nicht früher gehandelt?
Schon am Samstag (28. März) hatten Anwohner im Westen Hamburgs den Wolf gesehen. In der Pressekonferenz am Dienstag versucht Senatorin Fegebank zu erklären, warum die Polizei nicht schon am Wochenende versucht hat, das Tier einzufangen. Bis zum Angriff sei man davon ausgegangen, dass der Wolf scheu sei. „In einer solchen Situation”, so die Grünen-Politikerin, „verbietet das Bundesnaturschutzgesetz den präventiven Abschuss eines streng geschützten Tieres”. Eine Jagd nach dem Wolf im dichtbesiedelten Stadtgebiet sei zudem ein unkalkulierbares Risiko für die Bevölkerung gewesen. Man habe stattdessen darauf gehofft, dass der Wolf selbst den Weg in die Natur zurückfindet.
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Am Montagabend (30. März) biss der Wolf einer Passantin in Hamburg-Altona ins Gesicht. Die 65-Jährige kam ins Krankenhaus, konnte aber wenig später entlassen werden. Noch am Abend fing die Polizei den Wolf am Hamburger Jungfernstieg in der Innenstadt ein. (fga)
Verwendete Quellen: Nonstop News, Deutsche Presse-Agentur
































