„Ich habe nicht so richtig realisiert, was da passiert ist!” Augenzeugin schildert dramatischen Wolfsangriff in Hamburg

In Hamburg-Altona fällt am Montagabend (30. März) ein Wolf eine Passantin an.
In Hamburg-Altona fällt am Montagabend (30. März) ein Wolf eine Passantin an.
RTL/Privat

Sie musste die Biss-Attacke mit ansehen!
Eine Einzelhändlerin beobachtet den schockierenden Angriff eines Wolfes auf eine Passantin in Hamburg. Im RTL-Interview schildert sie, wie sie den Vorfall am Montagabend (30. März) erlebt hat.

Wildtier-Angriff mitten in der Stadt

Auch am Tag danach (31. März) kann sich die Augenzeugin noch an viele Details des Wolfsangriffs erinnern. Um sieben Uhr am Montagabend machte die Händlerin an der Großen Bergstraße in Hamburg-Altona gerade Feierabend, erzählt sie unserer Reporterin. Dann habe sie den Wolf gehört: „Der lief in der Passage rum und knallte seitlich an die Scheiben”, so die Frau, die ihren Namen nicht veröffentlicht sehen möchte. „Der sah einfach wild aus!” Sie habe direkt erkannt, dass es sich nicht um einen großen Hund handeln könne. Dann habe sich eine andere Frau dem Wolf genähert. Sie versucht, das Tier aus der engen Einkaufspassage zu locken. „Sie dachte vielleicht, es sei ein streunender Hund”, mutmaßt die Augenzeugin. Ein fataler Fehler – denn der vermeintliche Hund setzt zur Attacke an.

Lese-Tipp: Wolf beißt Frau – Experte fordert Tötung

Video-Tipp: Wolfs-Angriff mitten in Hamburg

Anzeige:
Empfehlungen unserer Partner

Augenzeugin leistet erste Hilfe

Plötzlich sei alles ganz schnell gegangen, erzählt die Augenzeugin RTL: „Ich habe nicht so richtig realisiert, was da passiert ist.” Der Wolf habe sich auf die Passantin gestürzt, sie zu Boden gerissen. Die Frau, die den Wolf eigentlich befreien wollte, erleidet eine Verletzung im Gesicht. Laut der zuständigen Hamburger Umweltbehörde handelt es sich dabei um eine Bisswunde. Gemeinsam mit weiteren Passanten leistet die Augenzeugin Erste Hilfe und ruft die Einsatzkräfte. Die Verletzte kommt ins Krankenhaus, kann aber noch am selben Abend entlassen werden. Der Wolf flüchtet anschließend, die Polizei greift ihn später an der Hamburger Binnenalster auf, mittlerweile wurde er sicher untergebracht, teilt die Umweltbehörde mit.

„Das hat mich schon noch beschäftigt”, gesteht die Augenzeugin, in der Nacht habe sie nicht gut geschlafen: „Das ist ja schon ein bisschen unheimlich, wenn da plötzlich so ein wildes Tier durch die Stadt läuft.”

Verwendete Quelle: eigene RTL-Recherche