„Es geht ihm schlecht. Das muss man so einschätzen.“
„Wir glauben, dass er, durch die Runde, die er gedreht hat und jetzt sich auch zunächst dort niedergelassen hat, er wäre in der Lage, wenn er Kraft tankt, und deswegen haben wir die Entscheidung getroffen, ihn in Ruhe zu lassen, tatsächlich auch, sich auf den Weg zu machen – und dann noch erfolgreich dieses Gebiet zu verlassen. Aber wir müssen auch davon ausgehen, dass er geschwächt ist und er ist auch krank. Das sieht man an der Hautoberfläche.“
„Es gibt ein paar hellere Flecken an der Seite, die suggerieren, dass der Buckelwal sich insgesamt in der Lage etwas verändert hat. Hier ist wohl der Boden etwas aufgehellt worden durch die Bewegung der Flossen. Jetzt ist es aber so, dass der Wal in einer Wassertiefe liegt, die tief genug wäre, dass er sich selbst freischwimmen kann.“
„Das heißt, das Tier wäre in der Lage selbst freizukommen. Wir haben jetzt aber die insgesamte Beobachtung, dass der Fitnesszustand des Wals sich deutlich verschlechtert hat. Das Tier ist geschwächt und keinen eigenen Versuch, was sich auch bestätigt hatte, als wir mit dem Schlauchboot vor Ort waren, wie wir es gestern auch gemacht haben, das Tier animiert haben sich aus eigener Kraft freizuschwimmen. Das war bisher erfolgreich. Deswegen reden wir hier von einem Aufsetzten des Wales. Ein Zustand, der sich jetzt leider noch mit der Zeit verschlechtern kann, weil bis Montagnacht gegen Drei, Vier Uhr mit einem Absinken des Wasserstandes zu rechnen haben, laut Prognose, was etwa 40 Zentimeter ist. Das heißt, wenn der Wal jetzt nicht in den nächsten Stunden aus eigener Kraft freikommt, wird die Situation für ihn insgesamt erstmal schlechter, weil die Wassertiefe sich dementsprechend verändert, an dem Ort, wo er bleibt.
Verwendete Quelle: eigene RTL-Recherche, Florian Manz/ Greenpeace