Strände sind jetzt gesperrtHai-Drama in Australien! Frau stirbt, Mann überlebt
Haialarm nördlich von Sydney!
Eine junge Frau stirbt nach einem Hai-Angriff vor der australischen Küste, ihr Freund überlebt schwer verletzt.
Die Opfer sind offenbar Touristen aus Europa, ihre genaue Herkunft ist aber noch unklar. Ein Augenzeuge wird zum Lebensretter.
Passant rettet dem Mann das Leben
Die Attacke trifft die beiden an der Ostküste Australiens, rund 350 Kilometer nördlich von Sydney. Für die junge Schweizerin kommt jede Hilfe zu spät, sie stirbt noch am Strand. Der Mann überlebt knapp und wird mit schweren Beinverletzungen in ein Krankenhaus geflogen.
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Die Zeitung Sydney Morning Herald berichtete unter Berufung auf andere Touristen auf einem nahegelegenen Campingplatz, dass das Paar erst am Vorabend an der idyllischen Crowdy Bay angekommen sei. Die Polizei habe das Schweizer Generalkonsulat in Sydney kontaktiert, um mit den Familien in der Heimat Kontakt aufzunehmen, schrieb die Zeitung weiter. Beide sollen in ihren Zwanzigern gewesen sein und mit Delfinen geschwommen sein, als der Hai angriff.
War es ein Bullenhai?
Der Vorfall ereignete sich nahe dem Campingplatz Kylies Beach, rund 350 Kilometer nördlich von Sydney. Die Region liegt recht abgelegen, ist aber wegen ihrer landschaftlichen Schönheit bei Einheimischen und Besuchern sehr beliebt. Medien zufolge handelte es sich bei dem Raubfisch wahrscheinlich um einen drei Meter langen Bullenhai. Der Mann sei bei dem Versuch, seine Freundin zu retten, ebenfalls von dem Tier attackiert worden.
Rettungskräfte eilen am frühen Morgen (Ortszeit) zum Strand in der Crowdy Bay. Ein Sprecher der Einsatzkräfte lobt das Eingreifen eines Passanten: „Ein großes Lob an den Passanten am Strand, der dem Mann das Bein abgebunden und ihm damit wahrscheinlich das Leben gerettet hat.”
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Behörden suchen nach dem Hai
Die Strände in der Region sind vorläufig gesperrt. Um welche Art von Hai es sich handelte, war zunächst unklar. Die Behörden versuchen, den Hai zu sichten, der für den Angriff verantwortlich ist. Dabei kommen auch Drohnen zum Einsatz. „Hoffentlich kann der verantwortliche Hai identifiziert werden”, sagt Polizeichef Timothy Bayly.
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Ein Meeresbiologe erklärt dem australischen „Guardian”, dass es selten vorkomme, dass ein Hai mehr als eine Person angreift. Dies passiere aber, wenn die Tiere auf der Jagd sind und Konkurrenten fernhalten wollen. In Australien sterben in diesem Jahr bereits mehrere Menschen bei Haiangriffen. (jve)
Verwendete Quellen: dpa


