Ursache noch völlig unklarHorror-Absturz am Gardasee! Deutscher (61) kommt ums Leben

Am Wochenende sterben in den Alpen zwei Menschen bei Gleitschirm-Unfällen. Zu Wochenbeginn kommt es auch in der beliebten Urlaubsregion am Gardasee zu einem tödlichen Vorfall. Die Polizei ermittelt zur Unfallursache.
Beim Absturz mit seinem Gleitschirm am Gardasee ist ein 61 Jahre alter Deutscher ums Leben gekommen. Der Mann verlor nach dem Start von einem Berg in der Nähe der Gemeinde Malcesine aus noch ungeklärter Ursache die Kontrolle über seinen Schirm, wie die italienische Polizei mitteilte. Bei dem Sturz in die Tiefe zog er sich so schwere Verletzungen zu, dass er noch am Unglücksort starb.
Der Mann war am Montag kurz nach 17 Uhr von einer Erhebung des Monte Baldo, einer Bergkette mit mehr als einem Dutzend Gipfeln über 2000 Meter, an der Ostseite des oberen Gardasees gestartet. Die dortige Gegend ist bei Gleitschirmfliegern aus ganz Europa sehr beliebt - auch wegen grandioser Aussichten auf den See und der guten Thermik, die oft lange Flüge erlaubt.
Der wichtigste Startplatz für Gleitflieger liegt nur wenige Meter von der Seilbahn aus Malcesine entfernt. Nach dem Start geht es rund 1700 Höhenmeter nach unten bis zu einem Landeplatz am See. Die Flugzeiten betragen teils eine halbe Stunde oder noch länger. Die Polizei nahm wie üblich in solchen Fällen Ermittlungen auf. Zur genauen Herkunft des verunglückten Deutschen machten die Behörden keine Angaben.
Am Wochenende hatte es zuvor in den Alpen bereits zwei tödliche Unfälle mit Gleitschirmen gegeben. Im österreichischen Bundesland Tirol starb eine 28 Jahre alte Frau aus Hessen, als sie mit ihrem Schirm gegen einen Baum prallte. In der italienischen Region Südtirol stürzte ein italienischer Pilot bei einem Tandemflug zu Tode. Eine 29-jährige Urlauberin aus Deutschland, die er huckepack genommen hatte, blieb unverletzt.
Auch am Gardasee waren zuvor schon seit Anfang Juni zwei Menschen beim Paragliding ums Leben gekommen - darunter ein 37-jähriger Schweizer und ein 48-jähriger Deutscher. Bei mehreren anderen Unfällen erlitten Freizeitsportler Verletzungen, teils auch schwere.
Verwendete Quellen: bho/dpa


