Tragödie in SpanienFünf Schüler sterben bei Wohnhausbrand in Katalonien

Schreckliches Unglück in Spanien!
Bei einem Brand in einem Wohnhaus sterben fünf Jugendliche. Das Feuer bricht in einem als Treffpunkt genutzten Abstellraum aus. Für die Schüler im Alter von 14 bis 18 Jahren gibt es kein Entkommen mehr.
Die Ursache des Feuer ist noch unklar
Bei einem schrecklichen Feuer in einem Wohnhaus in Spanien sterben fünf Schüler. Das Unglück geschieht in der Nacht in Manlleu, einer Stadt rund 80 Kilometer nördlich von Barcelona. Wie der TV-Sender RTVE und andere Medien unter Berufung auf Angehörige berichten, sind die Todesopfer zwischen 14 und 18 Jahre alt. Vier weitere Menschen erlitten laut Behörden leichte Verletzungen. Die Ursache des Brandes ist noch unklar.
Nach Angaben der Einsatzkräfte brach das Feuer am späten Montagabend in einem Abstellraum auf der Dachterrasse eines fünfstöckigen Wohnhauses aus. Der Raum war von Jugendlichen als Treffpunkt genutzt worden. Die Menschen, die sich dort aufhielten, konnten das Gebäude nicht mehr rechtzeitig verlassen.
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Das gesamte Gebäude wurde evakuiert. Einige Familien konnten am Dienstagvormittag in ihre Wohnungen zurückkehren. Drei Familien kommen vorübergehend in einem Hotel unter, wie die katalanische Zeitung La Vanguardia berichtet. Die Ermittlungen zur Ursache laufen.
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Bewohner des Viertels von Manlleu am Boden zerstört
RTVE berichtet, dass in dem Stadtviertel seit Jahrzehnten eine große Gemeinde marokkanischer Herkunft lebt. Der Verlust der fünf Schüler trifft diese Gemeinschaft besonders hart. In den Straßen herrscht auch Stunden nach dem Unglück Fassungslosigkeit, viele Nachbarn stehen unter Schock.
Hanna, eine Bewohnerin des Hauses, schildert gegenüber RTVE die Bestürzung. „Wir kannten sie alle ... es waren noch Minderjährige.” Malika, eine Freundin der Mutter eines der Opfer, sagt, die lokale marokkanische Gemeinschaft sei nach der Nachricht am Boden zerstört.
Die Bestürzung ist in ganz Spanien riesig. Der katalanische Regierungschef Salvador Illa erklärt sich auf X „erschüttert über den Tod von fünf jungen Menschen”. Er bedankt sich bei der Feuerwehr für den schnellen Einsatz. (jve/dpa)
Verwendete Quellen: dpa


