Sie fliegt durch TikTok aufKrankenschwester (26) missbraucht und filmt Säuglinge für pädophilen Ex-Freund

Dieser Fall hält Frankreich in Atem.
Eine Krankenschwester steht im Verdacht, auf Wunsch ihres Ex-Partners Babys auf der Säuglingsstation sexuell missbraucht und die Taten gefilmt zu haben. Durch dubiose Umstände landen die Videos im Netz. Jetzt entscheidet das Gericht: Bis zur Verhandlung sind die Frau und ihr Ex-Partner auf freiem Fuß.
Angeklagte nennt „toxische Beziehung” als Grund
Redouane E. (28) und Juliette S. (26) lernten sich als Nachbarn kennen, berichtet die französische Tageszeitung Le Figaro. Der Mann habe der Krankenschwester verheimlicht, verheiratet zu sein und soll eine Affäre mit ihr begonnen haben. Die Beziehung war „toxisch”, soll die junge Frau der Polizei erzählt haben. Sie trafen sich einige Male und tauschten Nachrichten über Snapchat und WhatsApp aus, heißt es weiter. Dann soll Redouane E. begonnen haben, der Frau seine perfiden Fantasien zu erzählen. Statt sich davon abschrecken zu lassen, geht die Frau offenbar auf seine Wünsche ein.
Die Krankenschwester soll sich auf die Säuglingsstation begeben, einem der Babys einen Finger in den Mund gesteckt und über die Genitalien gestrichen haben. Später habe sie ihm Videos davon geschickt.
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Diese Videos, aufgenommen Ende Dezember 2024 und im Januar 2025, soll Redouane E. daraufhin an eine andere Frau weitergeleitet haben. Auch mit ihr habe er seine pädophilen Fantasien geteilt. Doch anders als Juliette S., soll sie davon erschrocken gewesen sein und dem Mann eine Falle gestellt haben. Sie veröffentlichte die Videos auf TikTok und löste eine Welle der Empörung aus.
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Krankenschwester stellt sich selbst bei der Polizei
Juliette S. schien aufzuwachen. Anfang August ging sie selbstständig zur Polizeiwache von Clichy-sous-Bois, ganz in der Nähe von Paris, und gestand, die in den Videos zu sehende Krankenschwester zu sein. Sie soll außerdem Redouane E. verraten haben, der kurz darauf festgenommen wurde. Laut Le Fiagro sei seine Frau zu diesem Zeitpunkt im achten Monat schwanger gewesen!
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Letzte Woche entscheidet der Richter entgegen der Forderung der Staatsanwaltschaft, die beiden Angeklagten freizulassen und von einer Untersuchungshaft abzusehen. Sie bekommen lediglich ein Verbot für den Kontakt mit Minderjährigen und die Ausübung jeglicher Beschäftigung mit ihnen. Obwohl die Staatsanwaltschaft Berufung gegen diese Entscheidung einlegt, bleibt das Gericht dabei.
Viele Franzosen, darunter auch Justizminister Gérald Darmanin, sind empört darüber. Juliette S. und Redouane E. dürfen sich also, zumindest bis ein Urteil fällt, frei bewegen. Ein Datum für den Beginn der Hauptverhandlung steht noch nicht fest. (jjä)
































