Rätselhafter Fall an Englands KüsteSchock-Fund! Drei Frauenleichen im Meer vor Brighton

Im Wasser des Ärmelkanals treiben drei regungslose Frauen. Polizei und Rettungskräfte rücken rasch an, doch jede Hilfe kommt zu spät. Ist es ein Unfall oder steckt ein Verbrechen dahinter?
Vor der bei Touristen beliebten Küstenstadt Brighton sind im Wasser die Leichen von drei Frauen entdeckt worden. Wie die Polizei der Grafschaft Essex mitteilte, wurden die Einsatzkräfte gegen 5.45 Uhr am Morgen alarmiert. Eine Person habe die Frauen im Meer treiben sehen und Sorge um das Wohlergehen geäußert.
Die genauen Hintergründe des Vorfalls sind laut Polizei noch unklar. Auch die Identität der Frauen habe man bislang nicht klären können. „Dies ist ein tragischer Vorfall, und es laufen derzeit zügige Ermittlungen, um die Identität dieser drei Frauen zu bestätigen und zu verstehen, was geschehen ist“, sagte Chief Superintendent Adam Hays laut Mitteilung.
Der Einsatz, an dem auch die Küstenwache unter anderem mit mehreren Rettungsbooten und einem Hubschrauber beteiligt war, lief bis in den Vormittag. „Ich weiß, dass dies für die Gemeinde besorgniserregend ist, aber ich bitte die Öffentlichkeit, sich zum jetzigen Zeitpunkt vom Unglücksort fernzuhalten, während die Rettungskräfte ihre Arbeit fortsetzen“, sagte Hays.
Bilder von der Strandpromenade der südenglischen Stadt zeigen zahlreiche Polizeiwagen und Einsatzkräfte, auch Helikopter kreisen über dem Wasser. Mit seiner Nähe zu London ist das am Ärmelkanal gelegene Brighton besonders im Sommer ein beliebtes Ausflugsziel für Touristen.
Viele Menschen würden frühmorgens an dieser Stelle des Strandes ins Wasser gehen, um zu schwimmen, berichtete die britische Zeitung „The Sun“. Ein Anwohner stellte jedoch fest: „Es ist heute extrem windig, kalt und das Wasser ist unruhig, daher verstehe ich nicht, warum sich irgendjemand im Meer aufgehalten haben sollte.“ Ein Wanderer pflichtete bei: „Die Bedingungen zum Schwimmen im Meer sind heute nicht geeignet. Es ist sehr, sehr windig und es gibt eine starke Strömung, die die Leute vom Pier nach Osten treibt.“ Er vermutete, die Frauen seien womöglich am Brighton Palace Pier, etwa 800 Meter entfernt, ins Wasser gestiegen und dann von den Wellen und der Strömung überrascht worden. Die Polizei will zu einem späteren Zeitpunkt über ihre Ermittlungsergebnisse informieren.
Verwendete Quellen: mpa/dpa


