Flensburger Punkte-RankingDie Fahrer dieser Automarken sind die größten Verkehrsrowdys

PS unter der Haube und Punkte auf dem Konto?
Das scheint zumindest statistisch gut zusammenzupassen. Verivox hat anonymisierte Angaben aus Kfz-Versicherungsabschlüssen der vergangenen fünf Jahre untersucht. Dabei zeigt sich ein deutliches Muster.
Je mehr PS das Auto hat, desto mehr Punkte hat der Fahrer
Bei den Fahrzeugarten punkten besonders häufig die Fahrer von Autos der Oberklasse mit 53 Prozent über Schnitt und Sportwagenfahrer, die um 47 Prozent häufiger als der Durchschnitt Punkte haben. Im Durchschnitt haben die Autos der Fahrer mit Punkten 142 PS, acht Prozent mehr als die von Fahrern ohne Punkte.
„Dass vor allem Hersteller PS-starker Autos im Punktesünder-Ranking vorne landen, ist kein Zufall”, sagt Aljoscha Ziller, Geschäftsführer des Vergleichsportals Verivox. „Laut Kraftfahrtbundesamt sind Geschwindigkeitsverstöße der häufigste Grund für Punkte.”
Eine Marke fährt allen anderen davon
Die schlimmsten Verkehrsrowdys sind – rein statistisch gesehen natürlich – Porsche-Fahrer. Sie führen das Ranking mit großem Abstand an. Bei ihnen liegt der Anteil der Fahrer mit Punkten in Flensburg 71 Prozent über dem Durchschnitt aller Autofahrer.
Im Video: Das kann Porsches Topmodell
Dahinter klafft bereits eine große Lücke. Range-Rover-Fahrer kommen auf 29 Prozent über dem Schnitt, bei Tesla sind es 26 Prozent. Es folgen BMW mit 23 und Audi mit 19 Prozent über dem Durchschnitt.
Bei diesen Marken sind Punkte selten
Das Ranking kennt allerdings auch die andere Richtung. Mitsubishi-Fahrer liegen beim Anteil der Punktesammler 27 Prozent unter dem Durchschnitt. Es folgen Suzuki mit 25 und Honda mit 24 Prozent darunter.

Am Ende der Tabelle steht der Mitsubishi Space Star. Dessen Fahrer liegen satte 45 Prozent unter dem Gesamtschnitt. Auch Fiat-Panda-Fahrer mit 42 Prozent und Fahrer eines Hyundai i10 mit 35 Prozent unter dem Durchschnitt fallen vergleichsweise selten mit Punkten auf.
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So wurde ausgewertet
Für die Untersuchung wertete Verivox die 100 Pkw-Modelle und 30 Automarken mit den meisten Versicherungsabschlüssen über das Portal in den vergangenen fünf Jahren anonymisiert aus. Die Angaben zu Punkten machen Versicherungsnehmer beim Abschluss ihrer Kfz-Versicherung selbst.
Dabei sollte niemand schummeln. „Wer bei seiner Versicherung falsche Angaben macht, riskiert Sanktionen des Versicherers wie Leistungskürzungen oder Geldforderungen“, warnt Ziller. Finanziell bringt das Verschweigen laut Verivox ohnehin kaum etwas. Günstige Tarife werden durch vorhandene Punkte im Durchschnitt lediglich zwei Prozent teurer.
Verwendete Quelle: Verivox
































