Schwere Gewalttaten in DelmenhorstBlutiger Angriff auf 13-Jährigen – Tatverdächtiger ist erst 17

In der Parkanlage „Graft” in Delmenhorst ist ein 25 Jahre alter Mann getötet worden.
Delmenhorst erlebt eine blutige Nacht - kurz zuvor starb ein 25-Jähriger an Schnittverletzungen in diesem Park
NonstopNews/ Gerrit Schröder

Sie haben einen Tatverdächtigen!
Nach der schweren Gewalttat an einem 13-jährigen Jungen in Delmenhorst melden die Ermittler einen Fahndungserfolg. Der Tatverdächtige ist selbst erst 17 Jahre alt. Gegen den Jugendlichen wurde inzwischen Haftbefehl erlassen.

Festnahme in Delmenhorst – 17-Jähriger unter Tatverdacht

Nur wenige Stunden nach dem Fund des schwer verletzten 13-Jährigen führen die Ermittlungen zu einem ebenfalls noch sehr jungen Verdächtigen. Wie die Polizei mitteilt, nehmen Beamte den 17-Jährigen bereits am Samstagabend fest. Am Sonntag, 27. September, wird der Jugendliche einer Haftrichterin vorgeführt, die Haftbefehl erlässt. Weitere Details nennt die Polizei mit Verweis auf das Alter von Opfer und Tatverdächtigem sowie den besonderen Schutz des Kindeswohls nicht.

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13-Jähriger musste nach Angriff in eine Klinik

Der Fall hatte in der Nacht zu Samstag einen Großeinsatz ausgelöst. Gegen 2.47 Uhr finden Einsatzkräfte den schwer verletzten Jungen im Bereich Am Wollepark. Nach RTL-Informationen stammt der 13-Jährige aus Oldenburg, erlitt Schnittverletzungen und musste im Krankenhaus notoperiert werden. Ein Zeuge berichtete zudem, das Kind sei zuvor nackt durch das Wohngebiet geirrt.

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Toter 25-Jähriger in derselben Nacht

Die Festnahme in Delmenhorst betrifft nach aktuellem Ermittlungsstand nicht den zweiten schweren Gewaltfall derselben Nacht. Bereits wenige Stunden zuvor war ein 25-jähriger Mann in den Graftanlagen lebensgefährlich verletzt worden und später gestorben. Auch bei ihm stellte die Polizei Schnittverletzungen fest. Trotz der zeitlichen Nähe sehen die Ermittler derzeit keine Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen beiden Taten.

Verwendete Quellen: Polizei Delmenhorst/Oldenburg, dpa, eigene RTL-Recherche