Schaulustiger klettert für Selfie auf Wal-Kadaver „Ist ein totes Tier!” Jetzt spricht der Timmy-Selfie-Mann
Warum macht man so etwas?
Buckelwal Timmy, der wochenlang die Schlagzeilen beherrschte, ist tot. Sein Kadaver ist vor der dänischen Insel Anholt aufgetaucht und lockt seitdem Schaulustige an. Doch ein Mann begnügt sich nicht mit Fotos: Er schwimmt zum toten Wal und klettert auf dessen Körper – eine Aktion, die viele als respektlos empfinden. Der „Timmy-Selfie-Mann“ sieht das jedoch anders. Was er zu seiner Kletteraktion sagt, erfahrt ihr hier.
Für ein gutes Selfie mit Timmy? Mann klettert auf Wal-Kadaver vor Dänemark
Voller Stolz steht der Wal-Kletterer auf Timmys Kadaver. Über eine Minute lang posiert er auf dem toten Tier, während sein Begleiter eifrig Fotos macht – Szenen, die in Deutschland für Entsetzen sorgen. Doch der Selfie-Mann empfindet seine Aktion weder als unverschämt noch als anmaßend.
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Stattdessen sieht der Kletterer es als einmalige Chance: „Zum ersten Mal in meinem Leben hatte ich die Gelegenheit, auf einen Wal zu klettern”, begründet der Selfie-Mann begeistert seine Aktion. Auf die skeptische Frage, ob ein totes Tier nicht heilig sei, antwortet der Wal-Kletterer entschieden: „Ist es heilig? Nein, es ist ein totes Tier!”
Unabhängig von der moralischen Bewertung war die Aktion des Wal-Kletterers jedoch nicht ungefährlich.

Explosionsgefahr – dänische Behörden warnen vor Kontakt zum Wal-Kadaver
Der Wal-Kadaver zieht immer mehr Touristen an. Die dänischen Behörden warnen jedoch vor einem zu nahen Kontakt. Denn der Wal kann nicht nur Krankheiten auf Menschen übertragen, sondern könnte auch explodieren. Die Ursache sind Gase, die während der Verwesung entstehen. Die dicke Fettschicht des Wals verhindert jedoch deren Entweichung, wodurch sich im Inneren ein hoher Druck aufbaut.
Diese Explosionsgefahr erschwert auch den Abtransport des toten Tieres, weshalb bislang keine konkreten Bergungspläne vorliegen. Timmy bleibt daher vorerst etwa 75 Meter vor der dänischen Insel Anholt liegen.
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche


