Tödliches Drama in BrasilienJunge (2) spielt mit Papas Knarre – und erschießt seine Mama (27)

Er benutzte die Waffe als Spielzeug – mit tödlichen Folgen.
Ein Junge (2) aus Brasilien hat versehentlich seine Mutter (27) erschossen. Das Unglück geschah, als er mit der Pistole seines Vaters hantierte.
Überwachungskamera-Aufnahmen zeigen tödliche Schüsse auf Mutter
Bilder aus der Überwachungskamera der Eltern zeigen, wie der Zweijährige die Waffe von einem Tisch nimmt und mehre Sekunden lang damit herumspielt. Seine Mutter Deborah R. dreht sich zu ihm um und sieht ihn an. Doch die Eltern des Jungen scheinen so in ihr Gespräch vertieft zu sein, dass sie die 9-Millimeter-Glock-Pistole in der Hand des Kindes nicht wahrnehmen, berichtet die Daily Mail. Dann drückt der Junge ab.
Brasilien: Junge Mutter im Krankenhaus für tot erklärt
Die Mutter des Zweijährigen wird in Brust und Arm getroffen. Zunächst wirkt es so, als sei sie nicht lebensbedrohlich verletzt. Unter Schock steht sie auf und sieht sich ihre Wunden an. Der Junge lässt die Pistole fallen und rennt auf seine Mutter zu.
Ihr Mann will Deborah R. helfen. Doch als ihr Sohn weggeht und sie ihm folgen will, stürzt die 27-Jährige zu Boden. Laut der örtlichen Polizeichefin Danielle Felismino wird die junge Mutter ins Krankenhaus gebracht und dort für tot erklärt.
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Brasilien: Vater des Zweijährigen soll wegen Totschlags angeklagt werden
Das tragische Unglück ereignete sich am Freitagabend (13. Juni) in der Kleinstadt Rio Verde de Mato Grosso im brasilianischen Bundesstaat Mato Grosso do Sul. Die für die Untersuchung zuständige Danielle Felismino teilte dem TV-Sender CNN Brasil mit, die Waffe des Vaters Kindes sei registriert gewesen. Die Polizei untersucht den Vorfall; der Mann soll wegen Totschlags angeklagt werden.
Während die Ermittlungen gegen ihn andauern, bleibt der Vater laut Daily Mail auf freiem Fuß. Ob er sich weiterhin um seinen Sohn kümmern kann oder ob das Kind in die Obhut des Jugendamtes kommt, ist noch unklar.
Die Autopsie des Kindes soll am Sonntagmorgen stattgefunden haben. Über Ergebnisse ist bislang nichts bekannt. (bst)
































