Ja, Sam ist hier ganz schön im Stress: „Ich hab keinen Preis gefunden.“ – „Ja wir haben die teilweise alle erst ..." – „Hier steht S" – „Das ist das Kleinste, was wir hier derzeit haben." – „Sorry, ich tipp‘ so schnell ich kann … es tut mir leid!"
Der 41-Jährige ist mit seinem Store für Disney-Fanartikel in Köln in einen größeren Laden gezogen und hier ist jetzt die Hölle los: „Ist die Schlange jetzt ein bisschen weniger?“
Ne Riesenherausforderung: „Ich fühl mich so ein bisschen wie in ner Reality Show. Ob alles gut wird. Man weiß nicht, was passiert. Ich muss auch die Mitarbeiter ... hier da wegräumen, hier steht was ... also ich bin hier die ganze Zeit unter Strom."
Denn hier trägt er als Chef die Verantwortung. Die meisten kennen Sam ja eigentlich nur so: als bunten und schrillen Reality-Star aus dem Fernsehen. Heute Abend will er im Finale von „Kampf der RealityAllStars", zu sehen um 20.15 Uhr bei RTL2 die Krone ergattern: „Ich habe dir extra ein Zeichen gegeben.“ – „Du mir?“ – „Ja, ich hab so gemacht. Hast du das nicht gemerkt?" – „Nee!“
In der Show mimt Sam gerne mal die Zicke, ist krawallig: „Scheiße ist das!“
Aber wie ist er denn so als Chef im realen Leben: „Super angenehm. Bester Chef, den ich bis jetzt hatte. Ich arbeite jetzt seit einer Woche hier und hab keine Probleme mit dem. Ich find es super angenehm bei dem zu arbeiten."
Für Freund Rafi ist Sam allerdings als Chef manchmal sogar zu angenehm: „Wenn ich jetzt der Chef wäre, wär‘ ich wesentlich strenger. Ich hab‘ jetzt auch vieles mitbekommen, vieles gehört, viele tanzen ihm auf der Nase rum oder haben ihm rumgetanzt, sind dann auch gekündigt worden dementsprechend, weil sie einfach zu locker waren, zu lasch. Wenn man hier im Laden ist, muss man auch ne gewisse Professionalität mitbringen und das auch vernünftig wahrnehmen und er ist in vieler Hinsicht schon wesentlich lockerer als ich sag ich mal."
Locker ist Sam hier auch mit seinen Kunden, ob sie jetzt wegen der Disneysachen oder wegen ihm als Person da sind, ist nebensächlich: „Darf man mit dir Fotos machen oder bist du zu sehr im Stress?“ – „Nee, klar, ihr könnt alles, Fotos könnt ihr machen.“
Seit seiner Kindheit ist Sam Dylan selbst ein Riesendisneyfan – der Store hier neben dem Reality-TV sein zweites Standbein: „Hier im Store, da steckt ne sechsstellige Summe drin hier mit allen Produkten und alles mögliche. Ich wollte einfach was haben neben dem Reality was man anfassen kann. Reality ist so schnelllebig, man weiß nie, was passiert. Ich komme ja auch aus dem Einzelhandel.“
Zurück zu den Wurzeln also: In zwei Wochen will Sam schon einen weiteren Laden in Oberhausen eröffnen. Geschäftstüchtig isser eben – sowohl im TV als auch im realen Leben...