„Wir haben die Kinder vor einer Tragödie bewahrt“Alle Erwachsenen hatten sie verlassen! Polizei rettet zwei kleine Jungen

Die kleinen Kinder erleben ein Silvester des Grauens!
Die Eltern der zwei Jungen sitzen im Gefängnis, der Stiefvater soll eigentlich auf den Zweijährigen und seinen vierjährigen Bruder aufpassen. Doch am Silvesterabend haut er ab – und lässt die Kinder einfach alleine zurück!

Stiefvater noch auf der Flucht

Weinend und voller Angst starten die beiden Jungen in das neue Jahr! Ohne einen Erwachsenen sitzen sie in einem Haus im brasilianischen Piúma. Bei der örtlichen Polizei geht am Mittwoch (1. Januar) ein anonymer Hinweis ein. Der Stiefvater habe die Kinder einfach im Stich gelassen. Umgehend rücken Beamte an – und sehen die schmutzigen und weinenden Jungen vor dem Gebäude!

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„Wir versuchten, uns ihnen auf spielerische Weise zu nähern, wir fragten sie, ob sie hungrig seien, und sie bejahten. Wir bekamen auch die Unterstützung eines Krankenpflegers vom Mobilen Notdienst, der gerade vorbeikam, um die Kinder zu beruhigen, bis der Vormundschaftsrat eintraf“, beschreibt Sergeant Tiago Lara die Rettungsaktion.

Die Brüder landen daraufhin in der Notunterkunft der Stadt, der Stiefvater befindet sich noch auf der Flucht – und könnte womöglich bald bei den leiblichen Eltern der Kinder landen.

Im Video: Tote und Verletzte in der Silvesternacht in Deutschland

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Stiefvater wollte Kinder bei Großmutter lassen

Sowohl die Mutter als auch der Vater sitzen wegen Menschenhandels im Gefängnis, wie Major Cavatti von der Militärpolizei erklärt. Das Pflegerecht sei an den Stiefvater gegangen, doch der hat für Silvester anscheinend andere Pläne. Er habe versucht, die Jungen an die Großmutter mütterlicherseits zu übergeben. Die lehnt ab und der verärgerte Stiefvater lässt die Jungen schließlich alleine zurück.

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Eine Entscheidung, die auch bei Cavatti für Wut sorgt: „Wir haben die Kinder vor einer Tragödie bewahrt. Dass sie zu Hause gelassen wurden, ist für uns undenkbar.“ Die Beamten ermitteln noch in dem Fall, suchen den Tatverdächtigen. Wie es für die beiden Jungen weitergeht, ist aktuell nicht bekannt. (fkl)