Drama bei „Bochum Total”Sänger kollabiert auf der Bühne – jetzt spricht die Bandkollegin, die ihm das Leben rettete

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Der Sänger der Coverband „Doris Deluxe” musste bei einem Auftritt bei „Bochum Total” reanimiert werden (Symbolbild)
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Sekunden entscheiden über Leben und Tod.
Mitten in einem Konzert bei „Bochum Total“ bricht Sänger der Coverband „Doris Deluxe“ Michael Bohne plötzlich zusammen. Seine Bandkollegin reagiert sofort – und rettet ihm mit einer Wiederbelebung offenbar das Leben. Jetzt gibt es ein Gesundheits-Update und bewegende Worte der Lebensretterin.

Saxofonistin der Band handelt ohne zu zögern

Eigentlich läuft für die Coverband „Doris Deluxe“ am Freitagabend (3. Juli) alles nach Plan. Im Three Sixty im Bochumer Bermuda-Dreieck heizt die Band dem Publikum ein, als Sänger Michael Bohne nach einem Song plötzlich zusammenbricht.

Saxofonistin Sigrid Annen erkennt sofort den Ernst der Lage. Noch bevor der Notarzt eintrifft, beginnt sie mit der Wiederbelebung ihres Bandkollegen. Auch ein Defibrillator kommt zum Einsatz. Bohne wird anschließend ins Krankenhaus gebracht.

Jetzt gibt es vorsichtig Entwarnung. „Die Situation des Sängers ist aktuell stabil. Wir freuen uns alle sehr darüber“, sagt Annen der WAZ. Die Musikerin hatte ihren Kollegen auf der Bühne reanimiert und ihm damit offenbar das Leben gerettet.

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„Es war eng“ – Band steht unter Schock

Schon kurz nach dem dramatischen Vorfall machte Annen deutlich, wie kritisch die Situation war. „Es war eng“, sagt sie. Es habe sich um einen „lebensbedrohlichen Notfall“ gehandelt.

Auch Bandmitglied Meikel Böhler schildert der WAZ die dramatischen Momente. Zunächst habe er gar nicht bemerkt, was passiert sei, weil er sich bereits auf den nächsten Song vorbereitet habe. Erst dann habe er seinen Bandkollegen reglos am Boden liegen sehen. Die Bühne sei sofort mit Decken abgeschirmt worden, während Rettungskräfte um das Leben des Sängers kämpften.

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Veranstalter bedankt sich bei der Lebensretterin

Auch Bochum-Total-Sprecher Patrick Torma zeigt sich erleichtert über die positive Entwicklung. „Das war natürlich ein Schreckmoment, als wir davon erfahren haben“, erklärt er.

Besonders hebt er das schnelle Eingreifen von Sigrid Annen und den Rettungskräften hervor: „Wir sind sehr froh über das beherzte Eingreifen der Bandkollegin und darüber, dass die vor Ort eingesetzten Rettungskräfte so schnell handeln konnten. So konnte Michael in dieser lebensgefährlichen Situation unmittelbar versorgt werden. Dafür ein großes Danke! Nun wünschen wir ihm von Herzen die bestmögliche Genesung.“

Wie lange Michael Bohne im Krankenhaus bleiben muss und was zu seinem Zusammenbruch führte, ist bislang nicht bekannt.

Verwendete Quellen: WAZ