Nach heftigem Gewitter in BayernGanze Stadt plötzlich zweigeteilt! Blitzeinschlag legt Bahnübergänge lahm

Plötzlich geht nichts mehr.
Nach einem Gewitter sind in der schwäbischen Kleinstadt Harburg die Schranken an zwei Bahnübergängen ausgefallen. Die Folge: Autofahrer kommen nicht mehr von einer Stadthälfte in die andere. Für viele Anwohner bedeutet das jetzt kilometerlange Umwege, ausgerechnet im morgendlichen Berufsverkehr.
Zwei Bahnübergänge blockiert – nur noch Umwege möglich
Weil genau diese beiden Straßen die einzigen Verbindungen zwischen der West- und Osthälfte der bayerischen Stadt sind, ist der Ort für Autofahrer faktisch geteilt. Für viele Anwohner bedeutet das einen erheblichen Umweg, wenn sie auf die andere Seite der Stadt wollen. Am Mittwochmorgen (5. August) ist bereits die Straßenmeisterei im Einsatz, um eine Umleitung einzurichten.
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Wann der Schaden behoben sein wird, ist derzeit noch unklar. Nach Angaben der Polizei ist zwar ein Techniker der Deutschen Bahn informiert, wegen der Vielzahl an Störungen nach dem Unwetter werde der Einsatz aber noch einige Zeit dauern. Bis dahin bleiben die Schranken geschlossen. Laut Polizei könnte die Sperrung sogar noch bis in den morgendlichen Berufsverkehr andauern.

Polizei warnt vor gefährlichen Schleichwegen
Trotz der langen Umwege appellieren die Beamten an alle Verkehrsteilnehmer, die gesperrten Bahnübergänge nicht zu umfahren. In einer Mitteilung weist die Polizei ausdrücklich darauf hin, dass das Nutzen von Schleichwegen und das Umfahren geschlossener Bahnschranken verboten ist. Die Warnung kommt nicht ohne Grund: Geschlossene Bahnübergänge dürfen aus Sicherheitsgründen keinesfalls umgangen werden. (nha)
Verwendete Quellen: dpa, Polizei


