Suchmaßnahmen eingestelltDrei Menschen nach Baden im Rhein vermisst

Lebensgefährlicher Leichtsinn.
Das sommerliche Wetter lockt in Hessen viele Menschen zum Abkühlen auch in den Rhein. Bei Biblis werden am Samstagabend (20. Juni) drei Menschen vermisst, die dort baden gegangen waren.
Männer im Rhein bei Biblis untergegangen
IIn Hessen werden drei Menschen nach dem Baden im Rhein bei der Gemeinde Biblis vermisst. „Wir müssen von dem Schlimmsten ausgehen”, sagte eine Polizeisprecherin am Sonntagmorgen (21. Juni) der Deutschen Presse-Agentur. Suchmaßnahmen waren zunächst nicht mehr geplant.
Ein 50-Jähriger, der am Samstagnachmittag zum Schwimmen ging, kehrte bis zum Abend nicht zurück, wie die Polizei mitteilte. Während der Suche wurde die Besatzung eines Polizeibootes von Passanten vom Ufer aus darauf aufmerksam gemacht, dass zwei 23- und 27-jährige Nichtschwimmer im Rhein untergegangen seien, wie es weiter hieß. Sofortige Suchmaßnahmen seien auch in diesem Fall zunächst erfolglos geblieben.
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Schwimmen im Rhein in vielen Städten verboten
Die Strömung werde unterschätzt, sagte die Polizeisprecherin am Morgen. Immer wieder wird vor der Gefahr gewarnt, trotzdem wagen sich Menschen ins Wasser. Städte wie Düsseldorf, Köln, Neuss und Duisburg haben das Baden im Rhein mittlerweile verboten, nachdem Jahr für Jahr Badende von der Strömung fortgerissen wurden und in dem Fluss gestorben sind.
Angesichts der hochsommerlichen Temperaturen suchen bundesweit Menschen in Freibädern und Seen nach Abkühlung. In Baden-Württemberg ertrank am Samstag ein 23-Jähriger in einem Badesee in Rheinstetten bei Karlsruhe. Einsatzkräfte der Feuerwehr, DLRG, Polizei und des Rettungsdienstes hätten den Mann nur noch bewusstlos aus dem Wasser geborgen, teilte ein Polizeisprecher mit. (dpa/lha)
Verwendete Quellen: dpa


