Komplizierte BergungWanderer stirbt in Falkensteiner Höhle nach medizinischem Notfall

Der Eingangsbereich der Falkensteiner Höhle bei Grabenstetten
In der Falkensteiner Höhle ist ein Mann nach einem medizinischen Notfall gestorben

Jede Hilfe kommt zu spät.
Gut 30 Kilometer südöstlich von Stuttgart liegt die bei Wanderern beliebte Falkensteiner Höhle. Das unwegsame Gelände wurde am Freitag (1. Mai) einem Mann zum Verhängnis.

Wanderer stirbt in Falkensteiner Höhle – dd Höhlenretter können nichts mehr tun

Nach einem medizinischen Notfall in einer schwer zugänglichen Höhle auf der Schwäbischen Alb waren Experten von Polizei, Bergwacht und Rettungsdienst im Großeinsatz. Wie ein Polizeisprecher bestätigte, war ein Mann schwer verletzt. Demnach befand sich eine Gruppe rund einen Kilometer im Inneren der Falkensteiner Höhle in Grabenstetten im Landkreis Reutlingen. Am Nachmittag verbreitet sich die traurige Nachricht: Jede Hilfe kam zu spät, der Mann ist nach einem medizinischen Notfall verstorben.

Video-Tipp: Höhlenforscher muss aus 1.000 Metern Tiefe gerettet werden

Rettungskräfte versorgten den verletzten Mann vor Ort. Genaue Informationen zu seinem Gesundheitszustand und zur Größe der Gruppe lagen den Angaben zufolge nicht vor, weil es in der Höhle keinen Funkempfang gibt. Außerdem sei die Höhle nur zu Fuß über unwegsames Gelände zu erreichen, was den Einsatz weiter erschwerte, hieß es.

Lese-Tipp: Forscherin (32) sitzt schwer verletzt in Höhle fest

Neben Bergwacht, Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei unterstützten spezialisierte Höhlenretter aus mehreren Landkreisen die laufenden Maßnahmen. Der Rettungseinsatz lief über mehrere Stunden. (dpa/ajo/jka)

Verwendete Quellen: dpa