Gefährlicher Stoff im Kinderzimmer?Asbest-Verdacht bei Woolworth! Diese Spielzeuge werden jetzt zurückgerufen

Ausgerechnet im Kinderspielzeug.
Woolworth ruft mehrere Stretch-Spielzeuge zurück, weil der darin enthaltene Spielsand Asbest enthalten könnte. Der Stoff gilt als krebserregend – Eltern sollten deshalb jetzt genau hinschauen, was im Kinderzimmer liegt.
Diese Woolworth-Spielzeuge sind betroffen
Wie das Verbraucherportal produktwarnung.eu berichtet, sind mehrere für jeweils zwei Euro verkaufte Artikel von dem Rückruf betroffen:
„Stretchmaus 12 cm“, EAN 8713219473733, Auftragsnummern 315932/00, 354334/00, 354334/01 und 354334/02
„Stretchy Sand mit Geruch“, EAN 5050837673248, Auftragsnummern 383420/00, 393499/00, 401663/00 und 401663/01
„Stretch Soldat“, EAN 8714627012248, Auftragsnummer 393304/00
Der Grund für den Rückruf: Der in den Produkten enthaltene Spielsand könnte mit Asbest belastet sein. „Von der weiteren Verwendung wird daher dringend abgeraten!“, warnt produktwarnung.eu. Bereits gekaufte Spielfiguren können in Woolworth-Filialen zurückgegeben werden, der Kaufpreis wird vollständig erstattet.

Besonders bei bereits offenem Spielsand ist Vorsicht angesagt. Die Plattform empfiehlt, diesen zunächst zu befeuchten und anschließend in einen verschließbaren Beutel zu geben. Danach könne er fachgerecht über einen Recyclinghof entsorgt oder in einer Verkaufsstelle zurückgegeben werden. Wichtig dabei: Der Sand sollte möglichst nicht aufgewirbelt werden. Denn gerade das Einatmen freigesetzter Asbestfasern stellt die gesundheitliche Gefahr dar.
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Asbestfasern können schwere Krankheiten verursachen
Der aktuelle Rückruf ist nicht der erste Fall dieser Art. Bereits zuvor sorgen Asbestfunde in Spielsand international für Aufsehen. Erste Berichte kommen aus Australien und Neuseeland. Anfang 2026 werden auch in Europa Produkte untersucht, im April wird schließlich auch in Deutschland belasteter Spielsand entdeckt.
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Die mögliche Belastung ist besonders brisant: Asbest ist ein krebserregender Gefahrstoff. Problematisch wird er vor allem dann, wenn winzige Fasern freigesetzt und eingeatmet werden. Die Fasern können sich immer weiter aufspalten. Sie können tief in die Lunge gelangen und dort langfristig schwere Erkrankungen verursachen. Wie groß das konkrete gesundheitliche Risiko für Kinder ist, die mit möglicherweise belastetem Spielsand oder den betroffenen Figuren gespielt haben, ist bislang unklar. (nha)
Verwendete Quellen: dpa, produktwarnung.eu
































