Sie liegt noch immer im KrankenhausSchwangere bei Zugunglück in Spanien schwer verletzt – jetzt ist das Baby da!

Ein Hoffnungsschimmer in der schweren Zeit!
Mitte Januar forderte ein schweres Zugunglück in Andalusien 46 Todesopfer und zahlreiche Verletzte. Auch eine Schwangere ist betroffen, liegt noch immer auf der Intensivstation. Doch eine gute Nachricht gibt es: Wochen nach dem Horror-Crash hat sie nun ein gesundes Baby zur Welt gebracht.
Nach Zugunglück: Opfer bringt gesunden Jungen zur Welt
Drei Monate und zwölf Wochen sind seit dem verheerenden Zugunglück in Adamuz (Córdoba) vergangen. Und noch immer muss ein Opfer intensivmedizinisch behandelt werden, wie die spanische Zeitung El País schreibt. Die Frau sei zum Zeitpunkt des Unglücks schwanger gewesen, doch das ungeborene Baby scheint den Crash unbeschadet überlebt zu haben. Wie die Zeitung unter Berufung auf die andalusische Regionalregierung schreibt, habe die Frau nun einen gesunden Jungen zur Welt gebracht.
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Schwangere beschützte den entlaufenen Hund Boro
Die Frau soll die Schwester der Zuginsassin sein, die nach dem Unglück verzweifelt ihren Hund Boro gesucht hatte: Ana García Aranda. Der kritische Zustand von Anas Schwester Raquel soll sogar dem geschuldet sein, dass sie im Moment des Unfalls versucht habe, den Vierbeiner zu retten. „Ich glaube, meine Schwester schlug mit dem Gesicht auf, als sie versuchte, Boro zu schützen”, erzählt Ana nach dem Unglück.
Doch: „Dann rannte er weg, aber ich konnte ihm nicht hinterherlaufen, weil ich meine Schwester nicht allein lassen konnte.” Drei Tage nach dem Crash wurde Boro dann aber glücklicherweise gefunden – ein Lichtblick für die junge Frau in diesen schwierigen Zeiten.
Nun stellt die Geburt des Babys nach dem schlimmen Unfall den zweiten Moment der Hoffnung für die Familie dar. Fehlt nur noch, dass auch seine Mutter die Intensivstation verlassen und die Strapazen der vergangenen Monate endlich hinter sich lassen kann.
Bei Zugunglück in Adamuz starben 46 Menschen
Bei dem Zugunglück in Adamuz starben Mitte Januar 46 Menschen. Zunächst war die Rede von 45 Todesopfern, doch wie El País schreibt, sei rund zwei Wochen später ein weiteres Opfer im Krankenhaus gestorben.
In den vergangenen Wochen und Monaten seien alle Verletzten aus dem Krankenhaus entlassen worden, Anas Schwester sei die Letzte, die noch behandelt werde. Mittlerweile hätten sich die Opfer des Zugunglücks zu einem Verein zusammengeschlossen. Sie seien vor das mit der Untersuchung des Unglücks beauftragten Gericht getreten und fordern dem Bericht zufolge eine Untersuchung der medizinischen Notfallversorgung in den ersten Stunden nach dem Unglück. Sie beklagen demnach schwere Mängel.
Verwendete Quelle: El País


