Tödliches Drama auf der A3Nach Horror-Unfall bei Emmerich: Mädchen (3) stirbt —LKW-Fahrer weiter flüchtig

Erst stirbt der Vater, jetzt verliert auch seine kleine Tochter den Kampf ums Leben.
Nach dem schweren A3-Unfall bei Emmerich ist das dreijährige Mädchen seinen Verletzungen erlegen. Die schwangere Mutter überlebt – und der möglicherweise beteiligte Lkw-Fahrer ist noch immer verschwunden.
Schwangere Mutter nicht mehr in Lebensgefahr
Die traurige Nachricht kommt drei Tage nach dem schweren Unfall: Das dreijährige Kind ist an seinen lebensgefährlichen Verletzungen gestorben. Das teilt die Polizei mit. Damit hat der A3-Unfall bei Emmerich nun zwei Todesopfer gefordert.
Bereits am Montagabend war der Vater des Mädchens ums Leben gekommen. Der Familienvater saß mit seiner schwangeren, 26 Jahre alten Partnerin und dem gemeinsamen Kind in einem VW Golf auf der A3 in Richtung Köln, als es in Höhe der Anschlussstelle Emmerich zu dem Unglück kam.
Die 26-Jährige hatte bei dem Unfall ebenfalls schwere Verletzungen erlitten und war in ein Krankenhaus gebracht worden. Inzwischen gibt es zumindest bei ihr eine erleichternde Nachricht: Nach Angaben der Polizei besteht keine Lebensgefahr mehr.
Das dreijährige Mädchen war nach dem Crash mit lebensgefährlichen Verletzungen per Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen worden. Jetzt steht fest: Die Ärzte konnten das Leben des Kindes nicht retten.
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Polizei sucht weiter nach flüchtigem Lkw-Fahrer
Weiter offen ist die Frage, welche Rolle ein bislang unbekannter Lkw-Fahrer bei dem tödlichen Unfall spielte. Nach bisherigen Erkenntnissen wechselte der Fahrer eines Sattelzugs kurz vor dem Unglück vom rechten auf den linken Fahrstreifen. Der Familienvater versuchte offenbar auszuweichen, verlor die Kontrolle über seinen Golf und überschlug sich. Zu einer direkten Kollision mit dem Lkw kam es nach der bisherigen Spurenlage nicht.
Der Lastwagenfahrer setzte seine Fahrt fort. Die Polizei fahndet weiterhin nach ihm und ermittelt, inwieweit er an dem Unfall beteiligt war. Zeugen hatten eine dunkle Zugmaschine mit bulgarischem Kennzeichen beschrieben. Der Auflieger soll einen roten Überseecontainer geladen haben.
Für die junge Familie endet die Fahrt damit in einer kaum vorstellbaren Tragödie: Von den drei Insassen haben nur die schwangere Mutter und ihr ungeborenes Kind überlebt. (jve)
Verwendete Quellen: dpa


