Mit DIESER dreisten Masche187.000 Eier gestohlen! Mann aus dem Kreis Vechta vor Gericht

Ei ei ei! Kein Mensch hat wohl SO viele Eier wie dieser mutmaßliche Dieb!
187.00 Eier soll ein 45-Jähriger von einer Legehennenfarm in Dinklage in Niedersachsen gestohlen haben. Mit gesenktem Kopf und Aktenmappe vorm Gesicht betritt er am Dienstag (26. Mai) den Gerichtssaal in Vechta. Wie der Mann an die fette Beute kam? Seine Masche ist erschreckend einfach! Jede Woche ergaunerte er so knapp 1.500 Eier – bis alles aufflog!
Diebstahlmethode bringt Gericht zum Staunen
Der Mann aus Niedersachsen ist wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen Betruges angeklagt, erklärt Amtsgerichts-Sprecher Tobias Vogt im RTL-Interview: „Dem Angeklagten wird vorgeworfen, sich Eier erschlichen zu haben bei einem Hühnerstall.” Die Staatsanwaltschaft wirft dem mutmaßlichen Dieb aus Dinklage vor, über zwei Jahre hinweg Eier im Wert von mehr als 35.000 Euro aus dem Legehennenbetrieb geklaut zu haben. Und das mit dieser ausgefuchsten Idee: „Der Angeklagte soll zu dem Vorarbeiter gegangen sein und ihm gesagt haben, dass der Chef damit einverstanden gewesen ist, wenn er Pakete von Eiern mitnimmt.” Und das nicht nur einmal, sondern jede Woche. Acht Pakete mit je 180 Eiern soll er auf diese Weise regelmäßig mitgehen lassen haben. 1.440 Eier pro Woche! Eine logistische Meisterleistung und eine gewiefte Betrugsmasche, mit der der 45-Jährige offenbar Geld verdienen wollte und womöglich auch verdient hat.
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Mysteriös: Rätselraten um Verbleib der Eier
Doch eine Sache gibt Rätsel auf: Was ist mit den 187.000 geklauten Eiern geschehen? Vom Verbleib fehlt bisher jede Spur. Doch ein Fakt macht hellhörig: Der Angeklagte soll als Kleinunternehmer zwei Lebensmittelautomaten betreiben. Ob er die Eier womöglich dort verkauft oder über andere Wege zu Geld gemacht haben könnte, ist bisher unklar. Er selbst schweigt bisher zu den Vorwürfen.
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Oberstaatsanwältin Carolin Castagna verrät im RTL-Interview: „Wo sie letztendlich hingegangen sind, das ist für den Betrugsvorwurf gegen diesen Mann jetzt erst mal nicht in erster Linie interessant.” Durchaus interessant erscheint aber, dass dem mutmaßlichen Dieb über zwei Jahre hinweg niemand auf die Schliche kam. Erst, als sich im Betrieb ein Urlaubsvertreter wundert, fliegt der Mann auf. „Er hat ihm zwar auch Eier mitgegeben, aber dann seine Vorgesetzten informiert. Und die haben dann letztlich die Polizei informiert”, sagt Gerichtssprecher Tobias Vogt. Daraufhin zeigt der Chef des Legehennenbetriebs den 45-Jährigen an.
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Chef soll mutmaßlichen Dieb persönlich kennen
Besonders brisant: Der Chef des Betriebs soll den Angeklagten nach RTL-Informationen persönlich kennen. Ob die beiden Männer womöglich sogar gemeinsame Geschäfte gemacht haben, ist unklar.

Die Sitzung im Gerichtssaal in Vechta am Dienstag (26. Mai) wurde kurzerhand für ein so genanntes Rechtsgespräch unterbrochen. Doch der Versuch der Verständigung zwischen Verteidigung, Staatsanwaltschaft und Gericht brachte kein Ergebnis. Laut Verteidiger will der Angeklagte noch für Aufklärung sorgen. Kommende Woche Donnerstag (4. Juni) soll der Prozess fortgeführt werden, dann wird auch der Chef der Legehennenfirma aussagen und das Urteil fallen. Wir sind gespannt, zu welchem Ergebnis das Gericht bei diesem Eiertanz kommt.
Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherchen


