Diese Tatsache sorgt für VerwunderungRheinpegel auf minus eins gesunken, trotzdem sieht man Wasser – warum?

Der Rhein ist beinahe ausgetrocknet.
Der Rhein ist beinahe ausgetrocknet.
picture alliance / Wolfgang Maria Weber | R7172

Historischer Tiefstand!
Der Rheinpegel in Düsseldorf zeigt mittlerweile Minus einen Zentimeter an. Trotzdem ist noch Wasser zu sehen, wie kann das sein?

Wie wird der Pegelstand im Rhein gemessen?

Das Niedrigwasser des Rheins hat in Düsseldorf einen historischen Tiefststand erreicht: Der Pegelstand sank erstmals in den Negativbereich, wie aus den aktuellen Daten des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Rhein hervorgeht. Am Sonntagmorgen (16. August) ist demnach in Düsseldorf der Pegelstand auf minus einen Zentimeter zurückgegangen. 

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Spaziergänger wundern sich nun möglicherweise, warum sie trotz des negativen Wasserstands immer noch Wasser im Rhein sehen – müsste der nicht eigentlich komplett leer sein?

Die Erklärung: Die Fahrrinne ist deutlich tiefer als der jeweilige Pegelstand am Ufer. In Düsseldorf sind das 1,59 Meter, von denen bei einem Pegelstand von minus 1 Zentimeter dann noch 1,58 Meter bleiben.

Leichter Anstieg des Pegels im Rhein erwartet

Wie das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Rhein bereits mitgeteilt hatte, fahren derzeit kaum noch Schiffe. Dadurch gebe es zeitweise kaum noch Wellengang auf dem Rhein.

Im Verlauf der neuen Woche wird zwar ein leichter Anstieg des Pegelstandes auf zehn Zentimeter erwartet. Der Wasserstand des Rheins wird damit aber auch weiterhin auf einem sehr niedrigen Niveau bleiben. (mit dpa)

Verwendete Quelle: dpa