Eine kleine Nachhilfestunde!Warum feiern wir Ostern?

Bunte Eier und vom Osterhasen versteckte Eier suchen!
DAS sorgt bei Groß und Klein für Spaß und gehört zum Osterfest wie kaum eine andere Tradition. Und: Wir freuen uns auf eine entspannte Zeit mit unseren Liebsten, ähnlich wie zu Weihnachten. Doch der christliche Ursprung der Feiertage scheint immer mehr in den Hintergrund zu rücken. Hier gibt’s eine kleine Nachhilfestunde!
Aus diesem Grund feiern wir Ostern!
Das Osterfest zählt zu den wichtigsten Feiertagen im Christentum. An Ostern wird der Auferstehung Jesu Christi von den Toten gedacht, die nach dem Neuen Testament am dritten Tag nach seiner Kreuzigung stattfand. Entsprechend ist auch die kirchliche Karwoche entstanden (von althochdeutsch „kara“ – Kummer, Trauer): Der Karfreitag gilt als Todestag von Jesus Christus, der Karsamstag als Tag der Grabesruhe und der Ostersonntag als Tag der Auferstehung.
Wann ist Ostern?
Dem Neuen Testament zufolge fielen Leiden, Sterben und Auferstehung Christi in den Zeitraum von Pessach – einem beweglichen jüdischen Fest. Das Datum für Ostern fällt deshalb immer mit diesem Termin zusammen. Der Ostersonntag fällt jedes Jahr auf 20. April.
Das sind die bundesweiten gesetzlichen Feiertage in den kommenden Jahren:
Ostern 2026: 03.04. (Karfreitag), 06.04. (Ostermontag)
Ostern 2027: 26.03. (Karfreitag), 28.03. (Ostermontag)
Ostern 2028: 13.04. (Karfreitag), 17.04. (Ostermontag)
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Warum heißt Ostern überhaupt Ostern?
Zur Herkunft der Bezeichnung „Ostern“ gibt es verschiedene Theorien. Eine Möglichkeit: Laut dem Duden stammt das Wort vom altgermanischen Austrō/ Ausro („Morgenröte“) ab, das möglicherweise ein germanisches Frühlingsfest bezeichnete. Im Christentum ist die Morgenröte außerdem das Symbol der Auferstehung.
Was hat der Osterhase mit all dem zu tun?
Viele österliche Bräuche stehen eng mit dem Frühling und seinen für die Jahreszeit typischen Erscheinungen in Verbindung. Der Feldhase ist wegen seiner starken Vermehrung seit jeher ein Symbol für Fruchtbarkeit und das Leben: Seine vielen Jungen bringt er in der Regel im März zur Welt. Der erste schriftliche „Beweis“ für den Osterhasen stammt aus einer Doktorarbeit von 1682. Seit etwa dieser Zeit wurde er – neben anderen Tieren - auch als Lieferant bunter Eier gehandelt. Im 19. Jahrhundert setzte er sich dann endgültig als Symbol für Ostern durch.
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Und warum bemalen wir Ostereier?
Schon in antiken Kulturen galt das Ei als Symbol für Fruchtbarkeit und Wiedergeburt. So wurden offenbar schon im alten Rom bunte Eier zur Feier der Tages- und Nachtgleiche im Frühling verschenkt. Im Christentum wurde das Konzept weiterentwickelt: Das Küken, das durch die Schale durchbricht, wird mit Jesus Christus verglichen, der unversehrt aus seinem Grab aufersteht.
Warum die Eier bunt angemalt werden, ist nicht eindeutig bewiesen. Im Mittelalter wurden sie offenbar rot gefärbt – als Symbol für das vergossene Blut Jesu. Eine Theorie besagt, dass bunte Farbe außerdem früher in der Fastenzeit vor Ostern dazu diente, frische Eier von älteren, hartgekochten zu unterscheiden.



