Überraschende Geburt in KrankenwagenFrau (33) hält Schwangerschaft für Nebenwirkung von Abnehmmedikament – dann kommt das Baby

Mit diesem kleinen Wunder hat sie nicht gerechnet!
Noch auf dem Weg ins Krankenhaus bringt Alysha MacDougall ihren Sohn zur Welt. Dass der Kleine es so eilig hat, ist dabei nicht die einzige Überraschung. Bis zur Geburt wusste die 33-Jährige nicht einmal, dass sie schwanger ist. Alle Symptome ihres Zustands hielt sie fälschlicherweise für Nebenwirkungen ihres Abnehmmedikaments.
Plötzlich sind sie zu dritt!
Alysha MacDougall und ihr Verlobter Carl Pina kommen mit ihrem Sohn Julian Ende Juni dieses Jahres aus dem Krankenhaus in in Boston (Massachusetts) nach Hause. Bereits im Januar brachte die 33-Jährige ihr Baby während eines Schneesturms in einem Krankenwagen zur Welt.
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Erst kurz zuvor an dem Tag war MacDougall von der Baby-Party einer Freundin zurückgekommen. Dass sie selbst auch schwanger ist, ahnt sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht. MacDougall erinnerte sich daran, kurz vor der Geburt mehrere Schwangerschaftstests durchgeführt zu haben, die alle negativ ausfielen, berichtet sie ABC News. Auch angesehen habe man ihr die Schwangerschaft nicht – geschweige denn, dass sie kurz vor der Geburt stehe.
Alysha litt an PMOS
Symptome, die für eine Schwangerschaft typisch sind, hatte Alysha zwar. Doch die 33-Jährige hielt diese Anzeichen fälschlicherweise für die Nebenwirkungen eines GLP-1 Medikaments. „Ich hatte noch keine sichtbaren Anzeichen, ich litt unter PMOS, und alle Symptome, die ich hatte, waren typische Nebenwirkungen der Einnahme eines GLP-1“, erklärt Alysha MacDougall im Gespräch mit ABC News. GLP-1-Medikamente können laut Stanford Medicine Übelkeit und Erbrechen auslösen.
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Die Amerikanerin ist mit dem polyendokrinen metabolischen Ovarialsyndrom (PMOS) diagnostiziert. Die komplexe Hormon- und Stoffwechselstörung ist ehemals auch unter dem Namen Polyzystisches Ovarsyndrom (PCOS) bekannt und geht häufig mit Gewichtszunahme einher. Um diese bei der 33-Jährigen zu regulieren, verschrieben ihre Ärzte das GLP-1-Medikament.
Julian kommt viel zu früh zur Welt
PMOS kann bei Frauen auch einen Einfluss auf die Fruchtbarkeit haben. Auch deshalb rechnete Alysha wohl nicht mit einer Schwangerschaft, so People Magazin. Als Alysha am 26. Januar dann plötzlich starke Blutungen bekommt, alarmiert ihr Verlobter den Rettungsdienst. Laut ABC News berichtete MacDougall, dass sie „qualvolle Bauchschmerzen“ gehabt habe, bevor sie das Bewusstsein verlor.
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Auf dem Weg ins Krankenhaus kommt dann der kleine Julian zur Welt – in der 22. Schwangerschaftswoche, wie Ärzte später feststellen. Nach der viel zu frühen Geburt bleibt der kleine Junge mehrere Monate im Krankenhaus. Seine Eltern pendeln täglich hin und her. „Wir haben das Personal der Neugeborenen-Intensivstation wirklich ins Herz geschlossen“, erzählt Alysha, „es gab einfach so viel Liebe und Unterstützung für Julian und unsere ganze Familie. Wir sind wirklich dankbar.“ Überglücklich kann die kleine Familie jetzt ihr gemeinsames Leben in ihrem Zuhause starten.
Verwendete Quellen: ABC News, People Magazin


