Sieger bei Öko-TestKinderzahnpasta für 50 Cent schrubbt teure Konkurrenz weg

Mädchen putzt sich mit Junior-Zahnpasta die Zähne
Für eine gute Junior-Zahnpasta muss man nicht viel Geld ausgeben.
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Beste Pflege für die Beißerchen!
Wenn die Milchzähne langsam den bleibenden Zähnen weichen, sollten Kinder zu einer passenden Zahnpasta greifen. Der aktuelle Öko-Test zeigt: Für einen guten Kariesschutz müssen Eltern gar nicht viel Geld ausgeben. Zwei teure Produkte enttäuschen hingegen.

Dieser Fluoridgehalt ist ein Muss für Kinderzahnpasta

Die getesteten Junior-Zahnpasten sind für Kinder ab Beginn des Zahnwechsels gedacht, meist also ab etwa sechs Jahren. Viele Hersteller nennen eine Altersspanne bis zwölf oder 13 Jahre, einige kennzeichnen ihre Produkte lediglich mit dem Hinweis „ab 6 Jahren“.

Entscheidend ist in dieser Phase ein ausreichender Fluoridgehalt: Die meisten Produkte enthalten 1.450 ppm Fluorid. Der Stoff stärkt den noch empfindlichen Zahnschmelz der bleibenden Zähne und schützt vor Karies. Für Kinder bis sechs Jahre werden nur 1.000 ppm empfohlen, außerdem schmecken diese Zahncremes eher süß und weniger minzig als die für ältere Kinder.

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„Sehr gut” für ein paar Cent: Diese Zahnpasten empfiehlt Öko-Test

Erfreulicherweise gibt es an 18 von 20 getesteten Produkten wenig bis nichts auszusetzen. „Sehr gut” sind etwa die Dentitex Junior Toothpaste mild Mint von Aldi Nord, das Diadent Zahngel Junior mit mildem Minzgeschmack von Budni/Edeka/Netto und das Dontodent Junior Zahngel mit mildem Minz-Geschmack von dm – und das bei einem Preis von 50 Cent pro 100-ml-Tube. Der Fluoridgehalt liegt bei allen bei 1.450 ppm.

Die Oral-B Junior Zahnpasta, milder Geschmack von Procter & Gamble erreicht hingegen nur die Note „ausreichend“. Grund ist Natriumlaurylsulfat, ein aggressiver Schaumbildner. Dieser kann die empfindliche Mundschleimhaut reizen – gerade während des Zahnwechsels kann das unangenehm sein.

Schlusslicht ist die Karex Junior Zahnpasta ohne Fluorid. Sie erhält das Gesamturteil „ungenügend“. Der Hersteller setzt zur Kariesvorbeugung auf Hydroxylapatit. Öko-Test hält die bisherige Studienlage jedoch nicht für ausreichend, um den Stoff als gleichwertigen Ersatz für Fluorid anzusehen, das in medizinischen Leitlinien das Mittel der Wahl für diesen Zweck ist. „Deshalb werten wir Zahnpasta ohne Fluorid weiterhin ab”, heißt es im Test.