Bloß keinen Staubsauger nehmen!Stinkwanzen-Hochsaison! So leicht werdet ihr die lästigen Insekten wieder los

Mit einem einfachen Trick werdet ihr die ungebetenen Gäste ganz schnell los.
Kaum wird es draußen kühler, suchen sich Stinkwanzen ein gemütliches Winterquartier – und landen dabei gerne in unseren vier Wänden. Gefährlich sind die kleinen Krabbler nicht. Wer sie allerdings mit dem Staubsauger beseitigen will, könnte sich damit erst recht einen ziemlich unangenehmen Geruch ins Haus holen.
Darum kommen Stinkwanzen ausgerechnet jetzt ins Haus
Draußen wird es ungemütlich, drinnen schön warm. Offenbar wissen das auch Stinkwanzen zu schätzen. Im Herbst suchen verschiedene Wanzenarten nach einem geschützten Platz zum Überwintern und verirren sich dabei durch Fenster, Türen oder andere Öffnungen in Häuser und Wohnungen. Das Umweltbundesamt bestätigt, dass gerade in warmen Jahren besonders viele Tiere auf der Suche nach einem Winterquartier ins Haus gelangen können.
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Zu den auffälligen Kandidaten gehört die Grüne Stinkwanze. Ihren Namen sollte man im Herbst allerdings nicht allzu wörtlich nehmen. Während sie im Sommer hellgrün daherkommt, färbt sie sich zum Herbst hin bräunlich. Für Menschen sind die Tiere ungefährlich und übertragen keine Krankheiten. Ihre besondere Geheimwaffe möchte man trotzdem lieber nicht kennenlernen: Bei Gefahr können sie ein unangenehm riechendes Sekret absondern.
Darum gehört die Stinkwanze nicht in den Staubsauger
Wanze entdeckt, Staubsauger geschnappt und weg damit? Besser nicht. Der starke Sog kann das Tier töten. Dabei kann die Wanze ihr stinkendes Sekret abgeben – und im schlimmsten Fall riecht anschließend nicht nur die Wanze, sondern auch der Staubsauger ziemlich streng.
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Dabei geht es viel einfacher und tierfreundlicher. Einfach ein Glas über die Wanze stülpen, vorsichtig ein Stück Pappe darunterschieben und den ungebetenen Gast vor die Tür setzen. Auch die Chemiekeule kann im Schrank bleiben: Insektizide sind bei den für Menschen ungefährlichen Tieren nicht nötig.
So bleiben die kleinen Stinker draußen
Noch entspannter ist es natürlich, wenn die Wanzen gar nicht erst einziehen. Fliegengitter beziehungsweise Insektenschutznetze an Fenstern und Balkontüren können verhindern, dass die Tiere überhaupt ins Haus gelangen. Auch mögliche Schlupflöcher und Spalten rund um Fenster und Türen sollte man im Auge behalten. Das Magazin web.de nennt zusätzlich ein Hausmittel aus Wasser, Essig und Spülmittel, das auf mögliche Zugänge gesprüht werden kann.
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Wer jetzt eine Stinkwanze an Wand oder Fenster entdeckt, muss also weder in Panik geraten noch die Chemiekeule herausholen. Glas drauf, Pappe drunter, raus damit – und schon darf sich der kleine Stinker sein Winterquartier bitte woanders suchen.
Verwendete Quellen: Umweltbundesamt, web.de


