Flexibel buchen – viel weniger zahlenUrlaubsflug zu teuer? So spart ihr clever bei Tickets!

Mondpreis fürs Flugticket muss nicht sein: Wer flexibel bei Tagen und Uhrzeiten ist, findet oft günstigere Flüge.
Mondpreis fürs Flugticket muss nicht sein: Wer flexibel bei Tagen und Uhrzeiten ist, findet oft günstigere Flüge.
picture alliance/dpa / Boris Roessler

Die Politik ringt um günstigere Flüge und diskutiert die Senkung der Luftverkehrssteuer. Doch beim Preis haben Urlauber auch vieles selbst in der Hand. Ein kurzer Leitfaden für gute Deals.

Fliegen ist insgesamt teurer geworden. Umso mehr lohnt es sich, nach Sparmöglichkeiten zu suchen. Wer mit etwas System an die Buchung herangeht und flexibel ist, zahlt weniger für seinen Urlaubsflug.

Tipp 1: richtig suchen und clever buchen

Nutzen Sie Metasuchmaschinen wie Kayak, Momondo, Skyscanner, Google Flights oder Swoodoo, um Preise zu vergleichen - sie geben einen schnellen Überblick über die Angebote unterschiedlichster Airlines und an welchen Abflugtagen das Preisniveau höher oder niedriger ist.

Buchen Sie nach dem Vergleich möglichst direkt bei der Airline – das ist bei späteren Problemen unkomplizierter und oft auch günstiger als etwa über Vermittlungsportale, rät das Europäische Verbraucherzentrum.

Tipp 2: nicht zu lange warten

Flugtickets werden tendenziell teurer, je näher der Abflugtermin rückt. Setzen Sie sich notfalls einen Preisalarm, um den richtigen Moment nicht zu verpassen.

Tipp 3: antizyklisch fliegen – Zeit und Tag klug wählen

Wer flexibel ist, spart Geld. Unter der Woche fliegt man oft günstiger als rund ums Wochenende. Auch die Uhrzeit spielt eine Rolle: Während es morgens oder abends oft mehr kostet, sind Flüge zur Mittagszeit oder an den Randzeiten, also sehr früh oder spät, günstiger.

Tipp 4: Flexibilität beim Flughafen

In Ihrem Bundesland sind Schulferien, im Nachbarbundesland nicht? Dann vergleichen Sie, ob es auch von dortigen Airports Flüge ans Ziel gibt – das birgt Sparpotenzial. Bei vielen Pauschalreisen ist der Zug zum Flug („Rail & Fly“) im Preis drin. Ist der Flughafen also gut mit Bahn erreichbar und stört man sich nicht an der etwas längeren Anreise, spricht wenig dagegen.

Auch beim Zielflughafen lohnt der Vergleich, ob es günstigere Alternativen gibt – rund um große Metropolen verteilen sich oft mehrere Flughäfen.

Tipp 5: Direktflug ist bequem – aber oft teurer

Manchmal lohnt sich ein Umweg. Wer einen Zwischenstopp in Kauf nimmt, statt direkt zu fliegen, kann teilweise mehrere Hundert Euro sparen.

Tipp 6: Tarif und Gepäck sorgfältig wählen

Es gibt unterschiedlichste Tarife. Wer auf Extras wie Sitzplatzreservierung, frühen Check-in oder Aufgabegepäck verzichten kann, spart erheblich. Doch Vorsicht: Wer die beim Handgepäck vorgegebenen Maße oder Gewichtsgrenzen nicht einhält, zahlt am Flughafen schnell kräftig extra.

Tipp 7: prüfen vor der Buchung

Günstigen Flug gefunden – und nun schnell buchen? Ja, aber Zeit für einen letzten genauen Blick sollte man sich nehmen. Stimmen alle Daten? Vor allem: Ist der Name richtig geschrieben? Muss das nachträglich korrigiert werden, weil sich ein Tippfehler eingeschlichen hat, kostet das teilweise eine Gebühr. Richtig teuer können komplette Namensänderungen werden.

Verwendete Quellen: awi/dpa