Ekel-Alarm auf kanarischer InselFäkalbakterien entdeckt! Beliebter Strand auf Teneriffa wegen E. coli gesperrt

Leocadio Machado Beach in El Médano im Süden von Teneriffa
Im Leocadio Machado Beach in El Médano (Teneriffa) will aktuell wohl niemand baden.
IMAGO / Depositphotos

Eine rote Flagge weht am Strand, das Baden ist strengstens verboten. 
Der Urlaubsstrand Leocadio Machado im Süden der kanarischen Insel wurde vorsorglich gesperrt – der Grund sorgt für Ekel: Das Wasser ist mit Fäkalbakterien verunreinigt!

Zu hohe E.-coli-Werte! Leocadio Machado Beach ist geschlossen

Der beliebte Strand Leocadio Machado in El Médano wurde vom Rathaus Granadilla de Abona am Dienstag, dem 7. Juli 2026, vorsorglich gesperrt, wie das Online-Portal Canarian Weekly berichtet. Im Meerwasser wurden E.-coli-Werte festgestellt, die die zulässigen Sicherheitsgrenzwerte überschreiten.

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Bei Escherichia coli (kurz: E. coli) handelt es sich um ein natürlich vorkommendes Bakterium, das im Darm zu finden ist – bei Menschen und Tieren. Ein hohes Vorkommen von E.-coli-Bakterien im Wasser lässt demnach eine Verschmutzung mit Abwasser vermuten.

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Zwar sind nicht alle E.-coli-Bakterien gesundheitsgefährdend, bestimmte Stämme wie EHEC (Enterohämorrhagische E. coli) produzieren jedoch Toxine, die krankheitserregend sind.

Teneriffa-Strand öffnet erst wieder, wenn das Wasser die E.-coli-Grenzwerte nicht mehr überschreitet

Am Mittwoch, dem 8. Juli, wurden bereits neue Proben vom Leocadio Machado Beach entnommen, um die Belastung des Meerwassers zu analysieren. Das Rathaus Granadilla de Abona stellt klar: Damit der Strand wieder geöffnet wird, müssen die Analysen erst belegen, dass das Schwimmen in dem Wasser keine Gesundheitsgefährdung mehr darstellt – bis dahin bleibt der beliebte Strand geschlossen.

„Diese Maßnahme wurde ergriffen, um die Sicherheit der Badegäste zu gewährleisten, während wir auf die Ergebnisse der neuen Wasseranalysen warten“, lautet das Urteil des Rathauses.

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Abwasserverschmutzung kein Einzelfall

Die Strandsperrung in El Médano folgt auf ein 2025 gesprochenes Urteil des Gerichtshofs der Europäischen Union (EuGH): Spanien erfüllt seine Pflicht zur ordnungsgemäßen Klärung von städtischem Abwasser vor Einleitung ins Meer nicht. April 2026 entschied die Europäische Kommission daher erneut, Spanien zu verklagen.

Die Sperrung des Leocadio Machado Strandes ist somit kein Einzelfall, sondern verdeutlicht den dringenden Handlungsbedarf Spaniens gegen Abwasserverschmutzung.

Verwendete Quellen: Canarian Weekly, Europäische Kommission