Kurz vor den HerbstferienAirline meldet Insolvenz an! Auch Flüge aus Deutschland betroffen

Ein Flugzeug startet am Flughafen Köln Bonn gesehen durch Stacheldraht außerhalb des Rollfelds. Der Begriff der Remigration hat im Wahlkampf für heftige Debatten gesorgt. (Themenbild, Symbolbild) Köln, 16.02.2025
Ein Flugzeug startet am Flughafen Köln Bonn gesehen durch Stacheldraht außerhalb des Rollfelds. (Symbolbild)
picture alliance / Panama Pictures / Christoph Hardt

Bittere Nachrichten für Flugreisende!
Eine europäische Fluggesellschaft steckt in finanziellen Schwierigkeiten und hat ihren Flugbetrieb vorübergehend eingestellt. Auch Passagiere aus Deutschland sind betroffen. Wer bereits ein Ticket gebucht hat, muss jetzt einiges beachten.

Airline-Insolvenz: Diese deutschen Flughäfen sind betroffen

Für viele Urlauber und Geschäftsreisende dürfte diese Nachricht ein Schock sein: Die rumänische Fluggesellschaft AnimaWings hat ein gerichtliches Sanierungsverfahren beantragt. Seit dem 2. Oktober 2026 bleiben die Maschinen am Boden. Voraussichtlich bis einschließlich 24. Oktober werden sämtliche Flüge ausgesetzt. Besonders ärgerlich: Auch Verbindungen von und nach Deutschland fallen aus.

Wie das Branchenportal „Touristik Aktuell“ berichtet, sind unter anderem folgende Flugverbindungen betroffen: München – Bukarest, Frankfurt am Main – Cluj-Napoca (Rumänien). Erst ab dem 25. Oktober soll der Flugbetrieb wieder aufgenommen werden. Dann beginnt die Winterflugplanperiode.

Allerdings gibt es einen Haken: Die Airline will mit einem deutlich angepassten Flugplan starten. Welche Strecken tatsächlich wieder angeboten werden, ist bislang unklar.

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Technische Probleme und hohe Kosten: Darum steckt die Airline in der Krise

Doch wie konnte es so weit kommen? Nach Angaben von AnimaWings haben wiederkehrende technische Probleme mit den Flugzeugen die wirtschaftliche Lage erheblich verschärft. Weil Maschinen nicht wie geplant eingesetzt werden konnten, geriet der gesamte Flugbetrieb unter Druck.

Hinzu kommen gestiegene Betriebskosten, hohe Treibstoffpreise und ein schwieriges wirtschaftliches Umfeld. Zuletzt standen der Fluggesellschaft nach eigenen Angaben nur noch zwei Airbus A320 zur Verfügung. Mit dem gerichtlichen Sanierungsverfahren will AnimaWings seine finanziellen Verpflichtungen neu ordnen und den Fortbestand des Unternehmens sichern.

Eine endgültige Pleite mit anschließender Schließung bedeutet das Verfahren also nicht zwangsläufig.

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Flug gestrichen? Das müssen betroffene Passagiere jetzt wissen

Für Reisende, die bereits Tickets gekauft haben, stellt sich vor allem eine Frage: Bekomme ich mein Geld zurück? Die Fluggesellschaft kündigt an, betroffene Kunden per E-Mail über Flugausfälle zu informieren. Für gestrichene Flüge sollen Rückerstattungen abgewickelt werden. Je nach Buchung und Verfügbarkeit können auch alternative Reisemöglichkeiten infrage kommen.

Wichtig: Die Airline bearbeitet die Anfragen nach dem jeweiligen Reisedatum. Wer erst später fliegen wollte, muss deshalb möglicherweise länger auf eine Antwort warten. Passagiere sollten regelmäßig ihren E-Mail-Posteingang kontrollieren und den aktuellen Status ihrer Buchung auf der Internetseite von AnimaWings überprüfen.

Verwendete Quellen: chip.de