Sonst droht eine hohe Geldstrafe!In dieser italienischen Stadt müssen Halter jetzt auch Hunde-Pipi entfernen

In einer italienischen Stadt müssen Frauchen und Herrchen bald auch Hundepipi wegputzen
In einer italienischen Stadt müssen Frauchen und Herrchen bald auch Hundepipi wegputzen (Symbolbild)
picture alliance / picture alliance / Markus Scholz | Markus Scholz

Na, Wasserflasche beim Gassigehen dabei?
Wenn Bello das Bein hebt, soll Herrchen oder Frauchen künftig direkt zur Flasche greifen. In einer italienischen Stadt reicht ein Häufchenbeutel bald nicht mehr aus. Livorno geht hart gegen Hunde-Urin vor.

Wer Hunde-Urin nicht beseitigt, riskiert drastische Bußgelder

Der Ärger über Hundehinterlassenschaften auf Straßen, an Hauswänden und vor Geschäften ist in vielen Städten groß. In Livorno, der Hafenstadt an der toskanischen Küste rund 20 Kilometer von Pisa entfernt, zieht die Stadtverwaltung deshalb nun die Reißleine.

Wie die Stadt offiziell mitteilt, gilt ab dem 20. Mai eine neue Regel für Hundehalter. Wer mit seinem Tier unterwegs ist, muss auch eine Flüssigkeit dabeihaben, um Urin auf öffentlichen Flächen wegzuspülen. Außerdem ist es untersagt, Hunde direkt an Hauseingängen, Schaufenstern oder Toren urinieren zu lassen. Bei Verstößen drohen laut Stadt saftige Bußgelder bis zu 500 Euro.

Lese-Tipp: Umgepinkelt! Hunde-Urin bringt Ampel zu Fall

Hintergrund sind Beschwerden über Geruch und Hygiene. Gerade in den warmen Monaten wird das schnell zum Problem. Deshalb ist die Verordnung zunächst auch nur für die heißere Zeit angesetzt und soll bis Ende Oktober gelten, wie die Schweizer Zeitung Blick berichtet.

Im Video: Hunde-Urin macht Laternen kaputt

Anzeige:
Empfehlungen unserer Partner

Spanische Städte gehen schon lange gegen Hunde-Urin vor

Ganz neu ist so ein Vorgehen in Südeuropa allerdings nicht. Im spanischen Sevilla sind Hundebesitzer beispielsweise schon seit Jahren angehalten, den Urin ihrer Tiere umgehend zu beseitigen. In Almería, ebenfalls in Andalusien, drohen bei Missachtung sogar Strafen von bis zu 750 Euro.

Livorno will den Gestank in den Griff bekommen – und setzt dabei auf eine simple Botschaft. Wer mit Hund rausgeht, soll künftig nicht nur Tüten, sondern auch Wasser dabeihaben.

Verwendete Quellen: eigene RTL-Recherche, Blick