„Ich bin ja nicht Sarah, die Nase”Für Sarahs Traum vom Modeln zahlt Papa die Beauty-OP

von Barbara Koch und Anke Jonschker

Verliert sie damit ihr Markenzeichen?
Sarah Larissa Bruns möchte als Model durchstarten. Sie liebt den Glamour, den ihr Fashion Shows in New York oder an der Côte d’Azur versprechen. Allerdings hat sie an sich selbst einen vermeintlichen Makel ausgemacht, der unbedingt verändert werden soll.

Papa Thomas glaubt an ihren Erfolg – egal mit welcher Nase

„Viele sagen ja, man hat damit einen hohen Wiedererkennungswert. Aber es kommt ja auch darauf an, wie ich mich dabei fühle. Und Modeln ist halt nicht nur eben vor der Kamera stehen und gut aussehen“, sagt die 20-Jährige aus Wesel zu der eindeutig von Papa Thomas vererbten Nase. Der glaubt an ihren Erfolg. Mit welcher Nase auch immer. Und ist bereit, für Sarahs Traum tief in die Tasche zu greifen und ihr die Beauty-OP zu bezahlen.

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Model Sarah bewirbt sich ungern bei Agenturen

Wann immer sie sich bei einer Agentur vorgestellt hat und abgelehnt wurde, bezieht sie das auf ihren vermeintlichen Makel: „Ich habe das damals ganz stark so aufgefasst, dass es wegen meiner Nase ist.“ Dass sie vielleicht sogar wegen ihrer Nase als Model gebucht wird, sieht die 20-Jährige nicht so: „Ich bin ja nicht Sarah, die Nase, sondern mein Auftreten ist ja mein Markenzeichen.”

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Bei einer Veranstaltung vor einem Jahr lernt sie Dr. Andreas Dorow aus Düsseldorf kennen, dem sie ihre Nase anvertrauen will. Der Eingriff ist kein Spaziergang und gehört zu den schwierigsten Operationen überhaupt. Kurz vorher hat Sarah verständlicherweise Herzflattern, doch der Wunsch nach einer neuen Nase ist größer als die Angst. Wie sie nach der OP aussieht und welchen alternativen Plan sie für ihr Leben hat, falls es mit dem Modeln nichts wird, seht ihr oben im Video.